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Crowdsourcing Terminologie

12.02.2011, 21:00 Definition & Überblick Claudia Pelzer 8 Kommentare

Crowdsourcing ist ein Neologismus, der sich aus ‘Crowd’ und ‘Outsourcing’ zusammensetzt. Der Prozess beschreibt die Auslagerung von Arbeits- und Kreativprozessen an die Masse der Internetnutzer. Crowdsourcing hat verschiedene Unterkategorien, unter anderem:

  • Crowdfunding (die Community finanziert gemeinsam ein Projekt)
  • Co-Creation (die Community erschafft gemeinsam ein kreatives Werk) oder
  • Mircroworking (die Community erfüllt kleinere (Teil-)Aufgaben wie z.B. Texterkennung, die final wieder zu einem Gesamtergebnis zusammengesetzt werden).

BEGRIFFSHERKUNFT & WEITERE DEFINITIONEN

Der Begriff Crowdsourcing wurde erstmals in 2006 von Jeff Howe in einem Wired Artikel genutzt. Howe selbst verwendet zwei unterschiedliche Versionen einer Definition:

1) “The Soundbyte Version: The application of Open Source principles to fields outside of software.”

2) “The Whitepaper Version: Crowdsourcing is the act of taking a job traditionally performed by a designated agent (usually an employee) and outsourcing it to an undefined, generally large group of people in the form of an open call.

Christian Papsdorf, Autor von ‚Wie Surfen zu Arbeit wird: Crowdsourcing im Web 2.0’ definiert Crowdsourcing als:

„Die Strategie des Auslagerns einer üblicherweise von Erwerbstätigen entgeltlich erbrachten Leistung durch eine Organisation oder Privatperson mittels eines offenen Aufrufes an eine Masse von unbekannten Akteuren, bei dem der Crowdsourcer und/oder die Crowdsourcees frei verwertbare und direkte wirtschaftliche Vorteile erlangen.“

Eine weitere Definition kommt von Henk van Ess (September 2010):

“Crowdsourcing is channelling the experts’ desire to solve a problem and then freely share the answer with everyone”

Ein dem Crowdsourcing verwandter Begriff ist auch ‚Open Innovation’:

„Die Zusammenarbeit von Unternehmen und Kunden im Rahmen des Produktinnovationsprozesses. Dabei ruft das Unternehmen im Rahmen des sog. Crowdsourcings i.d.R. über das Internet seine Kunden auf, Lösungsvorschläge für Problemstellungen oder Produktinnovationen zu generieren. Ziel: kundengerechte Produktentwicklung.“ (Quelle: Gabler Wirtschaftslexikon)

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