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Die Crowdfunding Studie 2011

13.06.2011, 21:12 Aktuelles, Strategien & Tools Claudia Pelzer 5 Kommentare

ikosom hat soeben die Crowdfunding Studie 2011 veröffentlicht. Im Rahmen der co:funding haben Jörg Eisfeld-Reschke und Karsten Wenzlaff eine Erhebung zu den plattformbasierten Crowdfundings im deutschsprachigen Raum durchgeführt. Untersuchungszeitraum war Juni 2010 bis Mai 2011. Im deutschsprachigen Raum sind dabei seit dem Spätsommer 2010 allein sechs neue Plattformen für Crowdfunding gegründet worden.

Die Kapitel der Studie umfassen im Einzelnen:

  • 10 Fragen – 10 Antworten: Crowdfunding Definitionen (Karsten Wenzlaff)
  • Crowdfunding im Vergleich zu anderen Finanzierungsformen (Jörg Eisfeld-Reschke)
  • Kulturfinanzierung online? (Anna Theil)
  • Beispiele erfolgreicher Crowdfunding-Projekte
  • Übersicht über die Crowdfunding-Plattformen in Deutschland und International
  • Studie: Crowdfunden in Deutschland – Was berichten die Projektemachter? (Jörg Eisfeld-Reschke)
  • Studie: Crowdfunden in Deutschland – Welche Projekte sind erfolgreich? Karsten Wenzlaff
  • Crowdfunding im Musikbereich (Hans Hafner)
  • Crowdfunding für Filme (Wolfgang Gumpemaier)
  • Crowdfunding im Bildungsbereich (David Röthler)
  • Crowdfunding für Innovationsfinanzierung (Jochen Hemer)
  • Crowdfunding für Startups (Friederike Lantzsch)
  • Regulierungsrahmen des Crowdfunding (Elfriede Sixt)
  • Motivationsfaktoren für Crowdfunding (Michel Harms)
  • Zeitleiste Social Payment
  • Crowdfunding und Urheberrecht (Raban von Butlar)
  • Tipps und Tricks von startnext, mySherpas, visionbakery, pling, inkubato, sellaband, respekt.net
  • Interviews mit Michael Bogatzki (CEO von Sellaband), Matthias Urbach (Chef der Online-Redaktion der taz), Cynthia Typaldos (Gründerin von kachingle), Matthias Kröner (fidor Bank)
  • Zukunftsthema Crowdfunding – Wie geht es weiter (Karsten Wenzlaff)
  • Die Studie gliedert sich dabei in zwei Teile. Eine Umfrage unter den Projektinitiatoren, welche die förderlichen und hinderlichen Rahmenbedingungen für den Crowdfunding-Erfolg untersucht. Sowie eine Vollerhebung, welche die Rahmendaten aller abgeschlossenen Projekte auf den deutschsprachigen Crowdfunding-Plattformen erfasste.

    Keyfindings der Initiatoren-Befragung

  • Mit der Betreuung durch die Plattform-Betreiber sind die Projektinitiatoren außerordentlich zufrieden.
  • Die bekanntesten der jungen deutschsprachigen Crowdfunding-Plattformen sind startnext (68%) und mySherpas (56%). Die weiteren Plattformen sind 32% (inkubato), 28% (respekt.Net), 24% (VisionBakery) beziehungsweise 16% (pling*) der Befragten bekannt.
  • Für ein Drittel der Befragten ist das persönliche Kennenlernen und Sympathie für die Betreiber bei der Wahl der Plattform ausschlaggebend.
  • Die Gründe für die Wahl des Finanzierungsinstruments Crowdfunding sind unterschiedlich. Häufig passt Crowdfunding zum Beteiligungskonzept der Projekte oder bietet die Chance zur Finanzierung, die auf anderen Wegen nicht gegeben wäre.
  • Viel Öffentlichkeitsarbeit hilft viel. Wenn Medien (Print, Radio oder Online) über ein Crowdfunding-Projekt berichten, ist die Chance auf die erfolgreiche Finanzierung besonders gut.
  • Der konzeptionelle und zeitliche Aufwand eines Crowdfunding-Projekts wird von Projektinitiatoren im Vorfeld unterschätzt.
  • Crowdfunder sind Wiederholungstäter. 96% der Befragten wollen (wahrscheinlich) wieder ein Projekt über Crowdfunding finanzieren.
  • Keyfindings der Vollerhebung sind

  • Insgesamt wurden bislang 208.000 € über Crowdfunding eingeworben, wobei ca. 11.000 € entsprechend des Alles-oder-Nichts-Prinzip bei nicht erfolgter Finanzierung zurückgezahlt wurden.
  • Jedes zweite Crowdfunding-Projekt wird erfolgreich finanziert (53%). Von den bis zum 15. April 2010 durchgeführten 125 Projekte waren 67 erfolgreich.
  • Die Projekte haben sehr unterschiedliche Schwerpunkte – Filme, Aktionen und Veranstaltungen sind die meistverwendeten Kategorien.
  • Die Zielsumme reicht von 1 € bis 25.000 €. Die tatsächlich erreichten Summen reichen bis 26.9991 €.
  • Der Mittelwert der erreichten Summe der finanzierten Projekte liegt bei 2.943 € (Zielwert 2.719 €), d.h. die Projekte wurden durchschnittlich mit 108% überfinanziert.
  • Insgesamt gab es 2.624 Unterstützer, wobei darunter auch Mehrfach-Unterstützer vorkommen. Die durchschnittliche Summe pro Unterstützer beträgt 79 €.
  • Es wurden insgesamt 125 Projekte erfasst, die bis zum 15. April 2011 auf den sechs Plattformen inkubato.de, mySherpas.de, pling.de, respekt.net, startnext und visionbakery.de abgeschlossen wurden.

    Die Studie kostet 14,99 Euro. Das Handbuch ist als Druck- (5,99 Euro) und Online-Version (2,99 Euro) erhältlich. Beides kann hier bezogen werden.

    Die Crowdfunding Studie 2011, 5.0 out of 5 based on 2 ratings

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