Vor wenigen Tagen ist Singapurs erste Business Reality TV Serie ‘Angels Gate’ gestartet. Die insgesamt acht Prime Time Episoden begleiten 24 Entrepreneure bei ersten Schritten, Elevator Pitches und allem, was dazu gehört. Das innovative daran? 360 Grad Formate sind ja nicht wirklich eine Neuheit. Und die Anmutung der Show ist auf den ersten Blick auch vergleichbar mit bekannten Reality Formaten. ABER: Angelsgate hat sowohl Crowdsourcing als auch Crowdfunding Tools als feste Programm Elemente, was das gesamte Konzept in meinen Augen wiederum extrem spannend macht.

Produziert wird das Format von Interactive SG mit Unterstützung der Singapore Media Development Authority (MDA). Letztere dürfte wohl mit unserer Landesanstalt für Medien (LfM) vergleichbar sein. Auf Seite der Investoren und Jury Mitglieder konnte Angels Gate William Klippgen (Founder und Managing Director Tigris Capital), Patrick Grove (Co-founder und CEO Catcha Group), Ken Mandel (Managing Director Buddy Media Asia Pacific), und Karan Singh Thakral (Executive Director Thakral Group) für das Format gewinnen. Beachtlich ist auch, was Angelsgate an Partnern auffährt: u.a. Google, Skype, Microsoft, Paypal, Sony… diese Liste ließe sich noch etwas länger fortsetzen. Hinzu kommen Charity Partner, die nach dem ’1$ pro Like’ Prinzip die Partizipation der Nutzer in einem guten Zweck verwandeln.
Das Publikum wirkt jederzeit aktiv an der Auswahl und Bewertung der Start-Up Ideen mit. Gefällt eine Idee besonders gut, kann der geneigte Zuschauer sogar direkt investieren. Wobei man an dieser Stelle nicht verschweigen sollte, dass es sich um stolze Summen handelt, die hier aufgerufen werden. Neben dem Funding und der professionellen Beratung wirbt das Format natürlich mit Medialer Reichweite für und um die Start-Ups. Ein weiterer Crowdsourcing Ansatz: die Start-Ups können sich ihre Teams aus der Crowd zusammenstellen. Von Marketing Aufgaben bis beta Testing: Die bisherige Auswahl an ausgeschriebenen Jobs ist dabei nicht zu verachten.

Mit persönlich ist seit langer Zeit kein Format begegnet, das das Publikum auch nur annähernd so einbindet und so stark auf ‘social’ Elemente setzt wie Angels Gate. Eine überaus innovative Form von User Generated Content. Man darf wohl vor allem gespannt sein, was nach Ausstrahlung der acht Episoden mit der Seite und der Community passiert…
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Sehr spannend, vor allem auf Basis des Second Screens, also Überlegungen wie man die Laptop NUtzer vor dem TV wieder eingebunden bekommt
Alexander
121WATT