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Rückenschmerzen am Arbeitsplatz vorbeugen

22.11.2016, 12:58 Aktuelles, Allgemein, Newsticker Claudia Pelzer

Der Rücken ist ein komplexer Apparat aus Muskeln, Sehnen und Knochen, der die inneren Organe schützt und die Wirbelsäule stützt. Fehlende Ergonomie am Arbeitsplatz kann maßgeblich zum Nachteil der Rückenpartien wirken. Immerhin 80% der Deutschen haben zumindest zeitweise einmal Rückenbeschwerden gehabt.

Wieso haben wir Rückenschmerzen?

Das ziehen, pochen oder der ausstrahlende Schmerz im Rücken kann von unterschiedlichen Problemen herrühren. Manche Menschen haben eine angeborene Wirbelsäulenfehlstellung. Oft führt Stress dazu, dass man sich innerlich und äußerlich zusammenkrümmt, was zu Verspannungen führt. Der Schmerz kann bei längerem Andauern auf einen Bandscheibenvorfall hindeuten. Für an sich gesunde Menschen ist die Ursache häufig zu wenig oder einseitige Bewegung und Überanstrengung. Laut einer Studie der Techniker Krankenkasse von 2014 fallen Arbeitskräfte dabei meist nur einige Tage hintereinander aus. Im ganzen Jahr sind es jedoch durchschnittlich 17,5 Arbeitstage pro Person. Für viele Büroangestellte ist der Grund, dass Computer und Arbeitsplatz nicht an die ergonomischen Anforderungen für gesundes Sitzen angepasst sind. Mehr Informationen darüber, wie man seinen Arbeitsplatz rückenfreundlich gestaltet, finden Sie hier.

Kleiner Aufwand, große Wirkung
Mit den folgenden 10 Tipps können Rückenschmerzen schnell am Arbeitsplatz vorgebeugt oder gelindert werden. Vorweg ist jedoch zu sagen, dass bei länger anhaltenden Schmerzen ein Arzt zu Rate gezogen werden sollte. Dieser kann schwerwiegende Ursachen von Rückenproblemen sicher ausschließen und die geeignete Physiotherapie veranlassen.

1. Rückenschule: Seit den 1990er Jahren hat sich die neue Rückenschule entwickelt, welche darauf abzielt, allgemeingültige Therapieformen und Übungen für den starken Rücken anzubieten. Als vorbeugende Maßnahme aber auch bei bestimmten Problemen helfen ausgebildete Trainer. Sowohl Krankenkassen als auch Privatanbieter bieten Kurse an.

2. Ergonomie am Arbeitsplatz: Höhenverstellbare Tische und Drehstühle sind die Grundlage für eine ergonomische Arbeitsplatzeinrichtung. Wenn Arme und Beine je im 90° Winkel aufliegen, wird, in Kombination mit einem 30° Blickwinkel auf den Computerbildschirm, eine gesunde Haltung gewährleistet. In der Anschaffung sind diese handelsüblich und leicht über einen Zulieferer wie KAISER+KRAFT zu beziehen.

3. Richtiges Sitzen: Als erstes ist es wichtig, auf dem für den Rücken optimal eingestellten Büromöbeln möglichst aufrecht und mit lockeren Schultern zu sitzen. Die Verteilung der Arbeitsmaterialien sollte so angeordnet sein, dass man sich mal nach links, mal nach rechts drehen muss. Auch die Sitzposition sollte mehrmals in der Stunde gewechselt werden.

4. Bewegung: Ein Gang zum Kopierer oder der Kaffeeküche schaffen kleine Möglichkeiten zur Bewegung. Gelegentlich die Treppen zu nehmen, stärkt zudem die Muskulatur.

5. Die Schultern dehnen: Das Handgelenk der rechten Hand wird von der linken gegriffen und hinter dem Kopf auf die linke Seite gezogen. Das ganze spiegelverkehrt widerholen.

6. Nackenmuskeln entspannen: In aufrechter Haltung, mit nach unten gezogenen Schultern wandert das Kinn von der linken zur rechten Schulter und zurück.

7. Bauchmuskeln trainieren: Beim Halt des Oberkörpers ist das Zusammenspiel von Bauch- und Rückenmuskeln besonders wichtig. Was für den Rücken allein zu schwer ist, kann durch die Bauchmuskeln abgefedert werden. Sit-Ups sind daher ideale eine gute Ergänzung.

8. Den unteren Rücken stärken: Kniebeugen machen Oberschenkel und Rücken fit. Dabei sollte immer auf eine gerade Haltung geachtet werden.

9. Massagen: Bei chronischen Rückenschmerzen unterstützen Massagen von professionellen Physiotherapeuten die stärkenden Rückenübungen.

10. Wohlig Warm: Mit einem feuchten Tuch und einer Wärmflasche kann am Abend der Verspannung tiefenwirksam zu Leibe gerückt werden.

Aktiv werden gegen Rückenschmerzen

Rund 25% der Krankheitsausfälle im Büro sind durch Rückenschmerzen bedingt. 4,7% der Betroffenen fallen sogar länger als 6 Wochen im Jahr deswegen aus. Solange der Schmerz aufgrund einseitiger Bewegung entsteht, können Arbeitgeber durch passende Büroeinrichtung und Fitnessangebote am Arbeitsplatz diesem Trend entgegenwirken.

 

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