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	<title>Crowdsourcingblog.de</title>
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	<description>&#124; Crowdsourcing News, Datenbank &#38; Crowdsourcing Fallstudien</description>
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		<title>Kollektive Intelligenz Konferenz &#8211; Teil 2</title>
		<link>http://www.crowdsourcingblog.de/blog/2012/05/16/kollektive-intelligenz-konferenz-teil-2/</link>
		<comments>http://www.crowdsourcingblog.de/blog/2012/05/16/kollektive-intelligenz-konferenz-teil-2/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 May 2012 09:07:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gegenhuber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hintergründe & Entwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img width="100" height="39" src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2012/05/Bildschirmfoto-2012-05-16-um-11.08.15-100x39.png" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="A crowd (Source: CI2012)" title="A crowd (Source: CI2012)" /></p>Der zweite Teil der Berichterstattung über die <a href="http://www.ci2012.org/">CI2012 Konferenz</a> in Boston fasst vier weitere Ideen zusammen. Hier für alle die's verpasst haben noch einmal der Link zu <a href="http://www.crowdsourcingblog.de/blog/2012/05/03/konferenz-kollektive-intelligenz-2012/">Teil 1</a>.

<img src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2012/05/Bildschirmfoto-2012-05-16-um-11.08.15.png" alt="" title="A crowd (Source: CI2012)" width="690" height="230" class="aligncenter size-full wp-image-12768" />

<strong>Legitimation hierarchischer Entscheidungen. </strong>Kollaborative Plattformen wie etwa Wikipedia profitieren von strukturierten Prozessen. Um diese strukturierten Prozesse durchsetzen zu können, braucht es normalerweise Hierarchien. Diese treffen Entscheidungen oder stellen Regeln zur Zusammenarbeit auf. Laut <a href="http://benkler.org/">Yochai Benkler</a> haben hierarchische Entscheidungen, das Problem, dass sie einen negativen Effekt auf die intrinsische Motivation der Crowd haben. Eine mögliche Gegenmaßnahme ist die Macht in kollaborativen Systemen durch die Community legitimieren zu lassen (z.B. durch Wahlen).

<strong>Mechanical Turk als Instrument um Menschen zu helfen. </strong>Blinde Menschen werden im Alltag oftmals durch ihre Umgebung am "normalen" Leben behindert, so bestehen etwa kaum Hilfsmittel um Symbole oder Bezeichnungen von  Lebensmitteln zu entziffern. Die Applikation <a href="http://vizwiz.org/">VizWiz</a> könnte hier Abhilfe schaffen. Der/die blinde UserIn macht ein Foto von einem Objekt, das sie gerne identifizieren möchte. Dieses wird gemeinsam mit einer, in einer Audionachricht gestellten, Frage in einen HIT auf Mechanical Turk verwandelt. EinE ArbeiterIn auf Mechanical Turk identifiziert das Objekt und die Lösung wird wieder an den/die UserIn zurückgeschickt. Dank eines ausgeklügelten Rekrutierungssystems ist eine Rückmeldung fast in Echtzeit möglich. Rob Morris &amp; Rosalind Picard stellten <a href="http://arxiv.org/abs/1204.3481">eine weitere App</a> vor, die im Prinzip auf der gleichen Logik basiert. Dabei helfen ArbeiterInnen von Mechanical Turk UserInnen in Stresssituationen zu unterstützen.

<strong>Open Innovation Taxonomie. </strong><a href="http://drfd.hbs.edu/fit/public/facultyInfo.do?facInfo=bio&amp;facId=240491">Karim Lakhani</a> ist einer der führenden Forscher von "Open- and Distributed Innovation". Gemeinsam mit Lars Bo Jeppesen hat er einen positiven Effekt von <a href="http://dl.acm.org/citation.cfm?id=1862443">Marginalität</a> bei der Open Innovation Plattform InnoCentive nachgewiesen. Dabei wird zwischen technischer Marginalität und sozialer Marginalität unterschieden. Ersteres bedeutet, dass der/die SolverIn aus einem anderen Feld kommt, als das Problem. Zweiteres meint zum Beispiel Frauen die nicht in die wissenschaftliche Community integriert sind. Marginale Individuen innerhalb der Crowd (=Solver) haben aufgrund ihres hohen Spezialwissen und dem Einbringen neuer Perspektiven eine höhere Chance, ein gestelltes Problem auf InnoCentive zu lösen. Neben der Diversität der Crowd profitieren Wettbewerbe von einer hohen Anzahl von TeilnehmerInnen. Umso höher die Anzahl der Beiträge der Crowd, umso wahrscheinlicher ist es, dass gute Lösungen dabei sind. Um die verschiedenen Open Innovation bzw. Crowdsourcing Plattformen besser verorten zu können, stellte Karim Lakhani bei der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=6_z9ggLFoKA&amp;feature=plcp">Konferenz folgende Taxonomie</a> vor:

<a href="http://www.crowdsourcingblog.de/blog/2012/05/16/kollektive-intelligenz-konferenz-teil-2/taxonomy_lakhani_ci2012/" rel="attachment wp-att-12767"><img class="aligncenter size-medium wp-image-12767" src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2012/05/Taxonomy_Lakhani_CI2012-300x194.png" alt="" width="300" height="194" /></a>

<strong>Auswirkungen von Crowdsourcing Plattformen reflektieren. </strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=dqnQTEhP0Pc&amp;feature=plcp">Professor Jonathan Zittrain</a> stellt sich die Frage ob die Auswirkungen von Crowdsourcing Plattformen zu wenig kritisch reflektiert werden. Ein extremes Beispiel ist <a href="http://interneteyes.co.uk">InternetEyes</a>. Auf dieser Crowdsourcing Applikation kann sich die Crowd gegen Bezahlung einer Gebühr (!) anmelden um Aufzeichnungen von Sicherheitskameras anzusehen und kriminellen Aktivitäten zu melden. Für die erfolgreiche Sichtung von kriminellen Aktivitäten wird die Crowd mit Punkten und letztendlich mit Geld belohnt. Zweifellos ist dies Plattform umstritten. Den BefürworterInnen sollte man folgende Frage stellen: Würden sie es auch in Ordnung finden, wenn der Iran die Crowd anheuert, um Protestierende zu identifizieren?

Ich sehe einen Zusammenhang zwischen Zittrain’s Fragestellung und folgender Beobachtung: Das Verständnis von Technologie als autonomes und neutrales Subjekt, welches die Gesellschaft beeinflusst, greift zu kurz. Innovationen und andere Veränderungen passieren in einem gesellschaftlichen und ökonomischen Kontext. Technologie wird von Menschen geschaffen, der Pfad der technologischen Entwicklung wird von Menschen beeinflusst. Das bedeutet wir sollten uns die Frage stellen, ob Crowdsourcing Anwendungen die technisch möglich sind, auch wirklich umgesetzt werden müssen bzw. welche negativen Folgeeffekte sie auslösen.

&nbsp;
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="100" height="39" src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2012/05/Bildschirmfoto-2012-05-16-um-11.08.15-100x39.png" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="A crowd (Source: CI2012)" title="A crowd (Source: CI2012)" /></p>Der zweite Teil der Berichterstattung über die <a href="http://www.ci2012.org/">CI2012 Konferenz</a> in Boston fasst vier weitere Ideen zusammen. Hier für alle die's verpasst haben noch einmal der Link zu <a href="http://www.crowdsourcingblog.de/blog/2012/05/03/konferenz-kollektive-intelligenz-2012/">Teil 1</a>.

<img src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2012/05/Bildschirmfoto-2012-05-16-um-11.08.15.png" alt="" title="A crowd (Source: CI2012)" width="690" height="230" class="aligncenter size-full wp-image-12768" />

<strong>Legitimation hierarchischer Entscheidungen. </strong>Kollaborative Plattformen wie etwa Wikipedia profitieren von strukturierten Prozessen. Um diese strukturierten Prozesse durchsetzen zu können, braucht es normalerweise Hierarchien. Diese treffen Entscheidungen oder stellen Regeln zur Zusammenarbeit auf. Laut <a href="http://benkler.org/">Yochai Benkler</a> haben hierarchische Entscheidungen, das Problem, dass sie einen negativen Effekt auf die intrinsische Motivation der Crowd haben. Eine mögliche Gegenmaßnahme ist die Macht in kollaborativen Systemen durch die Community legitimieren zu lassen (z.B. durch Wahlen).

<strong>Mechanical Turk als Instrument um Menschen zu helfen. </strong>Blinde Menschen werden im Alltag oftmals durch ihre Umgebung am "normalen" Leben behindert, so bestehen etwa kaum Hilfsmittel um Symbole oder Bezeichnungen von  Lebensmitteln zu entziffern. Die Applikation <a href="http://vizwiz.org/">VizWiz</a> könnte hier Abhilfe schaffen. Der/die blinde UserIn macht ein Foto von einem Objekt, das sie gerne identifizieren möchte. Dieses wird gemeinsam mit einer, in einer Audionachricht gestellten, Frage in einen HIT auf Mechanical Turk verwandelt. EinE ArbeiterIn auf Mechanical Turk identifiziert das Objekt und die Lösung wird wieder an den/die UserIn zurückgeschickt. Dank eines ausgeklügelten Rekrutierungssystems ist eine Rückmeldung fast in Echtzeit möglich. Rob Morris &amp; Rosalind Picard stellten <a href="http://arxiv.org/abs/1204.3481">eine weitere App</a> vor, die im Prinzip auf der gleichen Logik basiert. Dabei helfen ArbeiterInnen von Mechanical Turk UserInnen in Stresssituationen zu unterstützen.

<strong>Open Innovation Taxonomie. </strong><a href="http://drfd.hbs.edu/fit/public/facultyInfo.do?facInfo=bio&amp;facId=240491">Karim Lakhani</a> ist einer der führenden Forscher von "Open- and Distributed Innovation". Gemeinsam mit Lars Bo Jeppesen hat er einen positiven Effekt von <a href="http://dl.acm.org/citation.cfm?id=1862443">Marginalität</a> bei der Open Innovation Plattform InnoCentive nachgewiesen. Dabei wird zwischen technischer Marginalität und sozialer Marginalität unterschieden. Ersteres bedeutet, dass der/die SolverIn aus einem anderen Feld kommt, als das Problem. Zweiteres meint zum Beispiel Frauen die nicht in die wissenschaftliche Community integriert sind. Marginale Individuen innerhalb der Crowd (=Solver) haben aufgrund ihres hohen Spezialwissen und dem Einbringen neuer Perspektiven eine höhere Chance, ein gestelltes Problem auf InnoCentive zu lösen. Neben der Diversität der Crowd profitieren Wettbewerbe von einer hohen Anzahl von TeilnehmerInnen. Umso höher die Anzahl der Beiträge der Crowd, umso wahrscheinlicher ist es, dass gute Lösungen dabei sind. Um die verschiedenen Open Innovation bzw. Crowdsourcing Plattformen besser verorten zu können, stellte Karim Lakhani bei der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=6_z9ggLFoKA&amp;feature=plcp">Konferenz folgende Taxonomie</a> vor:

<a href="http://www.crowdsourcingblog.de/blog/2012/05/16/kollektive-intelligenz-konferenz-teil-2/taxonomy_lakhani_ci2012/" rel="attachment wp-att-12767"><img class="aligncenter size-medium wp-image-12767" src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2012/05/Taxonomy_Lakhani_CI2012-300x194.png" alt="" width="300" height="194" /></a>

<strong>Auswirkungen von Crowdsourcing Plattformen reflektieren. </strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=dqnQTEhP0Pc&amp;feature=plcp">Professor Jonathan Zittrain</a> stellt sich die Frage ob die Auswirkungen von Crowdsourcing Plattformen zu wenig kritisch reflektiert werden. Ein extremes Beispiel ist <a href="http://interneteyes.co.uk">InternetEyes</a>. Auf dieser Crowdsourcing Applikation kann sich die Crowd gegen Bezahlung einer Gebühr (!) anmelden um Aufzeichnungen von Sicherheitskameras anzusehen und kriminellen Aktivitäten zu melden. Für die erfolgreiche Sichtung von kriminellen Aktivitäten wird die Crowd mit Punkten und letztendlich mit Geld belohnt. Zweifellos ist dies Plattform umstritten. Den BefürworterInnen sollte man folgende Frage stellen: Würden sie es auch in Ordnung finden, wenn der Iran die Crowd anheuert, um Protestierende zu identifizieren?

Ich sehe einen Zusammenhang zwischen Zittrain’s Fragestellung und folgender Beobachtung: Das Verständnis von Technologie als autonomes und neutrales Subjekt, welches die Gesellschaft beeinflusst, greift zu kurz. Innovationen und andere Veränderungen passieren in einem gesellschaftlichen und ökonomischen Kontext. Technologie wird von Menschen geschaffen, der Pfad der technologischen Entwicklung wird von Menschen beeinflusst. Das bedeutet wir sollten uns die Frage stellen, ob Crowdsourcing Anwendungen die technisch möglich sind, auch wirklich umgesetzt werden müssen bzw. welche negativen Folgeeffekte sie auslösen.

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		<title>Start von coderado.de &#8211; Interview mit Gründer Igor Altach</title>
		<link>http://www.crowdsourcingblog.de/blog/2012/05/15/start-von-coderado-de-interview-mit-grunder-igor-altach/</link>
		<comments>http://www.crowdsourcingblog.de/blog/2012/05/15/start-von-coderado-de-interview-mit-grunder-igor-altach/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 May 2012 11:19:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Pelzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img width="100" height="67" src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2012/05/coderado_shot-100x67.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="coderado" title="coderado" /></p>Während bei internationalen Anbietern wie <a href="http://www.freelancer.com/" target="_blank">Freelancer.com</a>, <a href="http://de.elance.com/" target="_blank">Elance</a> oder <a href="https://www.odesk.com/" target="_blank">oDesk</a> bereits seit Jahren Heerscharen von fleissigen Online Experten herausgezüchtet wurden, haben sich in Deutschland bislang noch wenige Start-Ups an das Feld 'Online Marktplatz für Programmierdienstleistungen' getraut.

Jetzt ist <a href="http://www.coderado.de" target="_blank">coderado.de</a> gestartet, ein deutscher Marktplatz für Auftraggeber und Programmierer. Die Projektbeschreibungen enthalten alle nötigen Informationen und Anforderungen zum geplanten Produkt egal ob Webentwicklung, Smartphone App oder eine Software für Windows. Als Programmierer kann man sich für eingestellte Projekte bewerben und einen Preis für die Dienstleistung festgelegen. Am Ende der Frist kann der Auftraggeber dann einen Programmierer an Hand seines Profils und seiner dort angegebenen Fertigkeiten für das Projekt auswählen.

<img class="aligncenter size-full wp-image-12686" title="coderado" src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2012/05/coderado_shot.jpg" alt="" width="690" height="464" />

<strong>Claudia: Seit wann gibt es Coderado.de und wer ist das Gründerteam, welchen Hintergrund habt ihr?</strong>

Igor: Gestartet ist coderado.de am 15.04.2012, jedoch hat sich die Idee hierzu im Laufe des letzten Jahres entwickelt und in die Umsetzung begeben. Hinter coderado.de stehen ich, Igor Altach, und Hamid Neyazi. Ich selbst studiere derzeit an der Fachhochschule Bielefeld Wirtschaftsinformatik. Vor meinem Studium habe ich eine Ausbildung zum Informatikkaufmann gemacht und bis zum Beginn des Studiums auch in diesem Beruf gearbeitet. Hamid studiert an der Universität Bielefeld naturwissenschaftliche Informatik. Uns beide verbindet, wie soll es anders sein, natürlich die Informatik. Wir haben schon lange mit dem Gedanken der Gründung gespielt, uns hat aber schlichtweg „DIE Idee“ gefehlt bis coderado kam.

<strong>Claudia: Was unterscheidet euch von vergleichbaren Plattformen? </strong>

Igor: Zum einem setzten wir auf die Nische der Programmierdienstleistungen. Einige Marktplätze behandeln zwar dieses Thema, aber konzentrieren sich nicht darauf. Des Weiteren haben wir bei unserer Umsetzung eines Marktplatzes den Fokus auf die Funktionen und die Usability gelegt. Die Benutzer sollen nicht durch komplizierte Klickwege und unübersichtlichen Seitenaufbau abgeschreckt werden. Wir halten bewusst unseren Funktionsumfang sehr gering und versuchen die vorhandenen möglichst einfach zu gestalten. Auch gehen wir in gewisser Weise auf das Thema „Preisdumping“ ein. Bei uns sehen nur die Auftraggeber des jeweiligen Projekts die eingegangen Angebote. Die Dienstleister bekommen nur die Anzahl der vorhandenen Angebote angezeigt, jedoch nicht die Details wie beispielsweise den Preis. Mit dieser Funktion möchten wir den Unterbietungswettbewerb vermeiden.

<strong>Claudia: Welche Services bietet ihr als Plattform (Kommunikationstools etc.)</strong>

Igor: Vor Abgabe des Angebots geben wir jedem Programmierer die Chance offene Frage zu einem Projekt zu stellen und eine Antwort vom Auftraggeber zu erhalten. Wir haben bewusst die Kommentarfunktion für alle öffentlich gehalten, da so Fragen nicht doppelt gestellt werden können und geklärte Fragen für alle sichtbar sind. Doch der Wunsch nach einer Möglichkeit zwischen den Benutzern privat zu kommunizieren wurde immer größer, so dass mit dem nächsten Update in wenigen Tage diese Funktion implementiert wird. Wir geben auch den Auftraggebern die Möglichkeit bei Fragen zu der Projekterstellung sich an uns zu wenden. Natürlich stehen wir auch jedem User mit Rat und Tat zur Seite, wenn er Probleme mit unserer Plattform hat.

<strong>Claudia: Habt ihr vielleicht schon schöne Cases, von denen ihr berichten wollt?</strong>

Uns freut es das innerhalb von nur knapp 3 Wochen schon mehr als 20 Projekte bei uns eingegangen sind und wir über 100 angemeldete Programmierer haben, das zeigt auch, dass der Bedarf an Programmierer und das „Outsourcen“ solcher Dienstleistungen vorhanden ist. Vielleicht ist jetzt noch etwas früh eine Bilanz zu ziehen oder besonders tolle Projekte vorzustellen, aber wir waren doch sehr überrascht das eins der ersten Projekte (am Tag des Go-Live) die Entwicklung einer App war. Wir haben eher mit dem „Standard“, wie beispielweise die Umsetzung einer PSD zu HTML oder ähnliches gerechnet.

<strong>Claudia: Ganz lieben Dank für das Interview und viel Erfolg! </strong>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="100" height="67" src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2012/05/coderado_shot-100x67.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="coderado" title="coderado" /></p>Während bei internationalen Anbietern wie <a href="http://www.freelancer.com/" target="_blank">Freelancer.com</a>, <a href="http://de.elance.com/" target="_blank">Elance</a> oder <a href="https://www.odesk.com/" target="_blank">oDesk</a> bereits seit Jahren Heerscharen von fleissigen Online Experten herausgezüchtet wurden, haben sich in Deutschland bislang noch wenige Start-Ups an das Feld 'Online Marktplatz für Programmierdienstleistungen' getraut.

Jetzt ist <a href="http://www.coderado.de" target="_blank">coderado.de</a> gestartet, ein deutscher Marktplatz für Auftraggeber und Programmierer. Die Projektbeschreibungen enthalten alle nötigen Informationen und Anforderungen zum geplanten Produkt egal ob Webentwicklung, Smartphone App oder eine Software für Windows. Als Programmierer kann man sich für eingestellte Projekte bewerben und einen Preis für die Dienstleistung festgelegen. Am Ende der Frist kann der Auftraggeber dann einen Programmierer an Hand seines Profils und seiner dort angegebenen Fertigkeiten für das Projekt auswählen.

<img class="aligncenter size-full wp-image-12686" title="coderado" src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2012/05/coderado_shot.jpg" alt="" width="690" height="464" />

<strong>Claudia: Seit wann gibt es Coderado.de und wer ist das Gründerteam, welchen Hintergrund habt ihr?</strong>

Igor: Gestartet ist coderado.de am 15.04.2012, jedoch hat sich die Idee hierzu im Laufe des letzten Jahres entwickelt und in die Umsetzung begeben. Hinter coderado.de stehen ich, Igor Altach, und Hamid Neyazi. Ich selbst studiere derzeit an der Fachhochschule Bielefeld Wirtschaftsinformatik. Vor meinem Studium habe ich eine Ausbildung zum Informatikkaufmann gemacht und bis zum Beginn des Studiums auch in diesem Beruf gearbeitet. Hamid studiert an der Universität Bielefeld naturwissenschaftliche Informatik. Uns beide verbindet, wie soll es anders sein, natürlich die Informatik. Wir haben schon lange mit dem Gedanken der Gründung gespielt, uns hat aber schlichtweg „DIE Idee“ gefehlt bis coderado kam.

<strong>Claudia: Was unterscheidet euch von vergleichbaren Plattformen? </strong>

Igor: Zum einem setzten wir auf die Nische der Programmierdienstleistungen. Einige Marktplätze behandeln zwar dieses Thema, aber konzentrieren sich nicht darauf. Des Weiteren haben wir bei unserer Umsetzung eines Marktplatzes den Fokus auf die Funktionen und die Usability gelegt. Die Benutzer sollen nicht durch komplizierte Klickwege und unübersichtlichen Seitenaufbau abgeschreckt werden. Wir halten bewusst unseren Funktionsumfang sehr gering und versuchen die vorhandenen möglichst einfach zu gestalten. Auch gehen wir in gewisser Weise auf das Thema „Preisdumping“ ein. Bei uns sehen nur die Auftraggeber des jeweiligen Projekts die eingegangen Angebote. Die Dienstleister bekommen nur die Anzahl der vorhandenen Angebote angezeigt, jedoch nicht die Details wie beispielsweise den Preis. Mit dieser Funktion möchten wir den Unterbietungswettbewerb vermeiden.

<strong>Claudia: Welche Services bietet ihr als Plattform (Kommunikationstools etc.)</strong>

Igor: Vor Abgabe des Angebots geben wir jedem Programmierer die Chance offene Frage zu einem Projekt zu stellen und eine Antwort vom Auftraggeber zu erhalten. Wir haben bewusst die Kommentarfunktion für alle öffentlich gehalten, da so Fragen nicht doppelt gestellt werden können und geklärte Fragen für alle sichtbar sind. Doch der Wunsch nach einer Möglichkeit zwischen den Benutzern privat zu kommunizieren wurde immer größer, so dass mit dem nächsten Update in wenigen Tage diese Funktion implementiert wird. Wir geben auch den Auftraggebern die Möglichkeit bei Fragen zu der Projekterstellung sich an uns zu wenden. Natürlich stehen wir auch jedem User mit Rat und Tat zur Seite, wenn er Probleme mit unserer Plattform hat.

<strong>Claudia: Habt ihr vielleicht schon schöne Cases, von denen ihr berichten wollt?</strong>

Uns freut es das innerhalb von nur knapp 3 Wochen schon mehr als 20 Projekte bei uns eingegangen sind und wir über 100 angemeldete Programmierer haben, das zeigt auch, dass der Bedarf an Programmierer und das „Outsourcen“ solcher Dienstleistungen vorhanden ist. Vielleicht ist jetzt noch etwas früh eine Bilanz zu ziehen oder besonders tolle Projekte vorzustellen, aber wir waren doch sehr überrascht das eins der ersten Projekte (am Tag des Go-Live) die Entwicklung einer App war. Wir haben eher mit dem „Standard“, wie beispielweise die Umsetzung einer PSD zu HTML oder ähnliches gerechnet.

<strong>Claudia: Ganz lieben Dank für das Interview und viel Erfolg! </strong>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>New Job Circus &#8211; Arbeitsprofile von morgen</title>
		<link>http://www.crowdsourcingblog.de/blog/2012/05/14/new-job-circus-arbeitsprofile-von-morgen/</link>
		<comments>http://www.crowdsourcingblog.de/blog/2012/05/14/new-job-circus-arbeitsprofile-von-morgen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 May 2012 11:30:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Pelzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Newsticker]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img width="100" height="76" src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2012/05/Foto-100x76.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="New Job Circus" title="New Job Circus" /></p><p style="text-align: justify;">Die Art und Weise, wie sich die Arbeitswelt organisiert, verändert sich stetig und - nicht zuletzt aufgrund der enormen Vernetzungsmöglichkeiten im Internet - rasant schnell. Projektarbeit mit Spezialisten in temporären Konstellationen sind bereits Alltag in der Kreativwirtschaft: Einzelakteure und kleine spezialisierte Teams stellen als Freelancer und Selbständige ihr Talentunterschiedlichen Auftraggebern zur Verfügung.</p>
<iframe src="http://player.vimeo.com/video/42068557?color=c9ff23" frameborder="0" width="690" height="388"></iframe>

Am Freitag fand im betahaus Köln der 'New Job Circus' statt. Relevante Informationen und Netzwerken mit Agenturen, Unternehmensvertretern und Menschen mit außergewöhnlichen Jobprofilen standen dabei im Zentrum. Mit diesem neuen Projekt der C'n'B werden all diese Akteure und Mikro-Unternehmen mit außergewöhnlichen Jobprofilen und zukunftsgerichteten Dienstleistungsangeboten angesprochen.

Der New Job Circus beleuchtet neue Berufsprofile- und perspektiven und will den Austausch und die Vernetzung untereinander und zwischen „kleinen" und „großen" Organisationen unterstützen. Ein Thema am Freitag war aber auch der geplante Rentenversicherungs-Zwang für Selbstständige. Weitere Informationen findet ihr <a href="http://www.deskmag.com/de/vielen-freiberuflern-droht-naechstes-jahr-das-aus-coworking-376" target="_blank">hier</a>.

Das Hauptprojekt wird auf der <a href="http://www.c-o-pop.de/de/cnb-convention/about" target="_blank">C'n'B Convention</a> selbst stattfinden. Hier heißt es Präsentieren, Profilieren, Profitieren im Programm der New Job Circus Lounge! Microbusinesses können sich bis zum 1. Juni mit einem Einseiter inkl. Beschreibung des eigenen innovativen Job-/Kompetenz-Profils für einen Ausstellungsplatz sowie Präsentations- und Vernetzungsmöglichkeiten bewerben.

Weitere Informationen zum New Job Circus indet ihr <a href="http://newjobcircus.tumblr.com/" target="_blank">hier</a>.

&nbsp;

<img class="aligncenter size-full wp-image-5271" title="leer" src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2011/02/leer.jpg" alt="" width="500" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="100" height="76" src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2012/05/Foto-100x76.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="New Job Circus" title="New Job Circus" /></p><p style="text-align: justify;">Die Art und Weise, wie sich die Arbeitswelt organisiert, verändert sich stetig und - nicht zuletzt aufgrund der enormen Vernetzungsmöglichkeiten im Internet - rasant schnell. Projektarbeit mit Spezialisten in temporären Konstellationen sind bereits Alltag in der Kreativwirtschaft: Einzelakteure und kleine spezialisierte Teams stellen als Freelancer und Selbständige ihr Talentunterschiedlichen Auftraggebern zur Verfügung.</p>
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Am Freitag fand im betahaus Köln der 'New Job Circus' statt. Relevante Informationen und Netzwerken mit Agenturen, Unternehmensvertretern und Menschen mit außergewöhnlichen Jobprofilen standen dabei im Zentrum. Mit diesem neuen Projekt der C'n'B werden all diese Akteure und Mikro-Unternehmen mit außergewöhnlichen Jobprofilen und zukunftsgerichteten Dienstleistungsangeboten angesprochen.

Der New Job Circus beleuchtet neue Berufsprofile- und perspektiven und will den Austausch und die Vernetzung untereinander und zwischen „kleinen" und „großen" Organisationen unterstützen. Ein Thema am Freitag war aber auch der geplante Rentenversicherungs-Zwang für Selbstständige. Weitere Informationen findet ihr <a href="http://www.deskmag.com/de/vielen-freiberuflern-droht-naechstes-jahr-das-aus-coworking-376" target="_blank">hier</a>.

Das Hauptprojekt wird auf der <a href="http://www.c-o-pop.de/de/cnb-convention/about" target="_blank">C'n'B Convention</a> selbst stattfinden. Hier heißt es Präsentieren, Profilieren, Profitieren im Programm der New Job Circus Lounge! Microbusinesses können sich bis zum 1. Juni mit einem Einseiter inkl. Beschreibung des eigenen innovativen Job-/Kompetenz-Profils für einen Ausstellungsplatz sowie Präsentations- und Vernetzungsmöglichkeiten bewerben.

Weitere Informationen zum New Job Circus indet ihr <a href="http://newjobcircus.tumblr.com/" target="_blank">hier</a>.

&nbsp;

<img class="aligncenter size-full wp-image-5271" title="leer" src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2011/02/leer.jpg" alt="" width="500" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Aufruhr im Social Web: Socialmediapunch.de sammelt die größten Aufreger der letzten Jahre</title>
		<link>http://www.crowdsourcingblog.de/blog/2012/05/12/aufruhr-im-social-web-socialmediapunch-de-sammelt-die-grosten-aufreger-der-letzten-jahre/</link>
		<comments>http://www.crowdsourcingblog.de/blog/2012/05/12/aufruhr-im-social-web-socialmediapunch-de-sammelt-die-grosten-aufreger-der-letzten-jahre/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 May 2012 21:54:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Pelzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Hintergründe & Entwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img width="100" height="46" src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2012/05/Social-Media-Punch-100x46.png" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="Social Media Punch" title="Social Media Punch" /></p>Aufreger, plötzliche Massenbewegungen - das Soziale Web bringt so einige Kuriositäten mit sich. Manches Mal nervig, oft genug lustig und ab und an mit ernstzunehmenden Konsequenzen für die Betroffenen. Denn mehr Transparenz geht kaum noch. Aber wie war das nochmal, damals als...???

<img src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2012/05/Social-Media-Punch.png" alt="" title="Social Media Punch" width="690" height="322" class="aligncenter size-full wp-image-12693" />

Um genau das zu dokumentieren greift der <a href="http://socialmediapunch.de/" target="_blank">‚Social Media Punch’ </a>vergangene und aktuelle Geschehnisse auf, die im Social Web aus den unterschiedlichsten Gründen für Aufsehen gesorgt haben und bereitet sie redaktionell in Form von Blog-Artikeln auf. Dabei werden von der Zentralredaktion eine feste Anzahl von Themen vorgegeben und diese in chronologischer Reihenfolge Stück für Stück aufgerollt. 

Die Themen reichen von amüsanten Web-Ereignissen, wie den ZDF-Twitterern Marco Bereth und Michael Umlandt, die zwei Jahre lang privat die Twitter-Kanäle des ZDFs betreuten und 2009 statt Ärger eine Festanstellung bekamen, über Wulffs AB-Nachricht bis zu der aktuellen Kony-Kampagne. Das Ziel der Social Media Punch Seite ist es, aktuelle Shitstorms sowie die der vergangenen Jahre aufzuarbeiten und nachträglich herauszufiltern, wie es dazu kam, wer beteiligt war und vor allem, welche Auswirkungen sie im Netz und über die ,Online-Welt‘ hinaus hatten und haben. Jeder User, der sich für den Social Media Punch interessiert, hat die Möglichkeit, eigene Artikel zu den vorgegebenen Themen auf der Seite einzureichen. 

<strong>Shitstorms - die negativ geladene Version des Mitmach-Web</strong>

„Das Internet ist erwachsen geworden (...), aber einige derjenigen, die es mit Inhalten füllen, sind pubertär geblieben“, schreibt das Handelsblatt in seiner Wochenendausgabe vom 13. April diesen Jahres. Oder anders gesagt: Das Internet ist in der realen Welt angekommen. Als der Philosoph Vilém Flusser einst warnte, die Technik sei zu wichtig, um sie nur den Technikern zu überlassen, lag er damit nie so richtig wie heute. Denn das Netz ist schon lange keine reine Freizeitbeschäftigung mehr oder ein Platz für Technik-Freaks und/oder Nerds. Negativkommentare oder gar online Hetz-Kampagnen sind nicht mehr so unschuldig zu bewerten wie zur Anfangszeit des Internets. Im Gegenteil: sie können einen großen Einfluss haben und das Ansehen öffentlicher Personen immens beinträchtigen. Erschwerend kommt hinzu, dass viele der Beschimpfungen anonym veröffentlicht werden. 

Dieses Phänomen wird durch nichts besser verdeutlicht, als durch den Anglizismus des ‚Shitstorm’. Wer sich aktuell durch die Online-Welt bewegt und aktiv Social Media betreibt, wird früher oder später, gewollt oder ungewollt, Bekanntschaft mit genau dieser, ganz besonderen, Form der User-Feedbacks machen. Shitstorm meint eine große Welle an Negativkommentaren, die sich durch alle Social Media Kanäle zieht und für Unternehmen oder Projekte in zahlreichen Fällen in einem beträchtlichen Imageschaden münden kann. Ebenso verhält es sich bei Social Web Eskapaden einzelner öffentlicher Personen oder Gruppen, die, durch zweifelhafte oder einfach nur provokante, beziehungsweise kontroverse Verhaltensweisen oder Äußerungen, in die Ungnade der Online-Gemeinde fallen. Im Netz kann jeder eine Meinung haben und diese auch kundtun, was zunächst natürlich nichts bedenkliches ist, durch die Möglichkeit der Anonymität jedoch zum Selbstläufer werden kann. "Soziale Hemmungen, Kontrollen und Hürden werden durch die anonyme Art des Miteinanders abgebaut. Das lässt sich tagtäglich in Foren und Blog-Anhängen erkennen" (Sven Prange und Oliver Stock/Handelsblatt). 

<img src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2012/05/Socialmediapunch-262x300.png" alt="" title="Socialmediapunch" width="262" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-12700" /> Ein aktuelles Beispiel für die Auswirkungen der Shitstorms bietet Sven Regener, Buchautor und Sänger der Band Element of Crime, der sich aktuell komplett aus der Öffentlichkeit zurück gezogen hat. Regener bezog Anfang des Jahres Stellung zur Urheberrechts-Debatte und hat vehement für seine Rechte an seinem Werk geworben. Das löste innerhalb kürzester Zeit eine Welle an Protesten und Negativkommentaren aus; Regener musste sich sogar dem Vorwurf stellen, seine Einstellung sei faschistisch (Forum T-Online). Ähnlich verhielt es sich im Fall der Umweltorganisation WWF: Im Juli 2011 kritisierte die ARD-Reportage „Der Pakt mit dem Panda“ die Organisation heftig - die Folge waren Unmengen an Negativkommentaren und Hass-Tiraden auf der WWF facebook-Seite. Da WWF nicht ausreichend auf diese Reaktionen vorbereitet war und die Kommentare entweder ignoriert oder nur unzulänglich beantwortet hat, war das Ergebnis ein drastischer Imageverlust. Mittlerweile gibt es erste Versuche, eine Regelung einzuführen: Facebook gibt etwa klare Namen vor, andere haben ein Identifizierungsverfahren entwickelt. Bisher lassen diese sich jedoch noch ohne weiteres aushebeln. Oftmals beruhigt sich die virtuelle Wetterlage nach den Shitstorms innerhalb einiger Wochen wieder, doch das Web vergisst ja bekanntlich nie...

<strong>Power to the (online) People - die Highlights als Timeline</strong>

Ob Aufreger, Aufrüttler oder Aufmunterer: Massenbewegungen im Netz sind aus unserer heutigen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Hat der Schwarm sich einmal in Bewegung gesetzt haben sogar selbsternannte Web-Experten ihre Schwierigkeiten ihm Einhalt zu gebieten. Um so interessanter ist es, sich einmal mit etwas Abstand die jeweiligen Aktionen, Themen und Hintergründe anschauen. Auf <a href="http://socialmediapunch.de/" target="_blank">Socialmediapunch.de</a> bildet eine (gewissermaßen Meta-)Social Media Timeline die Highlights der letzten Jahre ab und lädt ein zum stöbern, recherchieren und aufdecken.

Dieser Artikel kann auf <a href="https://www.dieredaktion.de/publicContent/showArticle/2691121352" target="_blank">DieRedaktion.de</a> erworben werden.

<img src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2011/02/leer.jpg" alt="" title="leer" width="500" height="1" class="aligncenter size-full wp-image-5271" />

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<img src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2012/05/Social-Media-Punch.png" alt="" title="Social Media Punch" width="690" height="322" class="aligncenter size-full wp-image-12693" />

Um genau das zu dokumentieren greift der <a href="http://socialmediapunch.de/" target="_blank">‚Social Media Punch’ </a>vergangene und aktuelle Geschehnisse auf, die im Social Web aus den unterschiedlichsten Gründen für Aufsehen gesorgt haben und bereitet sie redaktionell in Form von Blog-Artikeln auf. Dabei werden von der Zentralredaktion eine feste Anzahl von Themen vorgegeben und diese in chronologischer Reihenfolge Stück für Stück aufgerollt. 

Die Themen reichen von amüsanten Web-Ereignissen, wie den ZDF-Twitterern Marco Bereth und Michael Umlandt, die zwei Jahre lang privat die Twitter-Kanäle des ZDFs betreuten und 2009 statt Ärger eine Festanstellung bekamen, über Wulffs AB-Nachricht bis zu der aktuellen Kony-Kampagne. Das Ziel der Social Media Punch Seite ist es, aktuelle Shitstorms sowie die der vergangenen Jahre aufzuarbeiten und nachträglich herauszufiltern, wie es dazu kam, wer beteiligt war und vor allem, welche Auswirkungen sie im Netz und über die ,Online-Welt‘ hinaus hatten und haben. Jeder User, der sich für den Social Media Punch interessiert, hat die Möglichkeit, eigene Artikel zu den vorgegebenen Themen auf der Seite einzureichen. 

<strong>Shitstorms - die negativ geladene Version des Mitmach-Web</strong>

„Das Internet ist erwachsen geworden (...), aber einige derjenigen, die es mit Inhalten füllen, sind pubertär geblieben“, schreibt das Handelsblatt in seiner Wochenendausgabe vom 13. April diesen Jahres. Oder anders gesagt: Das Internet ist in der realen Welt angekommen. Als der Philosoph Vilém Flusser einst warnte, die Technik sei zu wichtig, um sie nur den Technikern zu überlassen, lag er damit nie so richtig wie heute. Denn das Netz ist schon lange keine reine Freizeitbeschäftigung mehr oder ein Platz für Technik-Freaks und/oder Nerds. Negativkommentare oder gar online Hetz-Kampagnen sind nicht mehr so unschuldig zu bewerten wie zur Anfangszeit des Internets. Im Gegenteil: sie können einen großen Einfluss haben und das Ansehen öffentlicher Personen immens beinträchtigen. Erschwerend kommt hinzu, dass viele der Beschimpfungen anonym veröffentlicht werden. 

Dieses Phänomen wird durch nichts besser verdeutlicht, als durch den Anglizismus des ‚Shitstorm’. Wer sich aktuell durch die Online-Welt bewegt und aktiv Social Media betreibt, wird früher oder später, gewollt oder ungewollt, Bekanntschaft mit genau dieser, ganz besonderen, Form der User-Feedbacks machen. Shitstorm meint eine große Welle an Negativkommentaren, die sich durch alle Social Media Kanäle zieht und für Unternehmen oder Projekte in zahlreichen Fällen in einem beträchtlichen Imageschaden münden kann. Ebenso verhält es sich bei Social Web Eskapaden einzelner öffentlicher Personen oder Gruppen, die, durch zweifelhafte oder einfach nur provokante, beziehungsweise kontroverse Verhaltensweisen oder Äußerungen, in die Ungnade der Online-Gemeinde fallen. Im Netz kann jeder eine Meinung haben und diese auch kundtun, was zunächst natürlich nichts bedenkliches ist, durch die Möglichkeit der Anonymität jedoch zum Selbstläufer werden kann. "Soziale Hemmungen, Kontrollen und Hürden werden durch die anonyme Art des Miteinanders abgebaut. Das lässt sich tagtäglich in Foren und Blog-Anhängen erkennen" (Sven Prange und Oliver Stock/Handelsblatt). 

<img src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2012/05/Socialmediapunch-262x300.png" alt="" title="Socialmediapunch" width="262" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-12700" /> Ein aktuelles Beispiel für die Auswirkungen der Shitstorms bietet Sven Regener, Buchautor und Sänger der Band Element of Crime, der sich aktuell komplett aus der Öffentlichkeit zurück gezogen hat. Regener bezog Anfang des Jahres Stellung zur Urheberrechts-Debatte und hat vehement für seine Rechte an seinem Werk geworben. Das löste innerhalb kürzester Zeit eine Welle an Protesten und Negativkommentaren aus; Regener musste sich sogar dem Vorwurf stellen, seine Einstellung sei faschistisch (Forum T-Online). Ähnlich verhielt es sich im Fall der Umweltorganisation WWF: Im Juli 2011 kritisierte die ARD-Reportage „Der Pakt mit dem Panda“ die Organisation heftig - die Folge waren Unmengen an Negativkommentaren und Hass-Tiraden auf der WWF facebook-Seite. Da WWF nicht ausreichend auf diese Reaktionen vorbereitet war und die Kommentare entweder ignoriert oder nur unzulänglich beantwortet hat, war das Ergebnis ein drastischer Imageverlust. Mittlerweile gibt es erste Versuche, eine Regelung einzuführen: Facebook gibt etwa klare Namen vor, andere haben ein Identifizierungsverfahren entwickelt. Bisher lassen diese sich jedoch noch ohne weiteres aushebeln. Oftmals beruhigt sich die virtuelle Wetterlage nach den Shitstorms innerhalb einiger Wochen wieder, doch das Web vergisst ja bekanntlich nie...

<strong>Power to the (online) People - die Highlights als Timeline</strong>

Ob Aufreger, Aufrüttler oder Aufmunterer: Massenbewegungen im Netz sind aus unserer heutigen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Hat der Schwarm sich einmal in Bewegung gesetzt haben sogar selbsternannte Web-Experten ihre Schwierigkeiten ihm Einhalt zu gebieten. Um so interessanter ist es, sich einmal mit etwas Abstand die jeweiligen Aktionen, Themen und Hintergründe anschauen. Auf <a href="http://socialmediapunch.de/" target="_blank">Socialmediapunch.de</a> bildet eine (gewissermaßen Meta-)Social Media Timeline die Highlights der letzten Jahre ab und lädt ein zum stöbern, recherchieren und aufdecken.

Dieser Artikel kann auf <a href="https://www.dieredaktion.de/publicContent/showArticle/2691121352" target="_blank">DieRedaktion.de</a> erworben werden.

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		<item>
		<title>Capital C &#8211; eine Doku über die Crowdfunding Revolution</title>
		<link>http://www.crowdsourcingblog.de/blog/2012/05/11/capital-c-eine-doku-uber-die-crowdfunding-revolution/</link>
		<comments>http://www.crowdsourcingblog.de/blog/2012/05/11/capital-c-eine-doku-uber-die-crowdfunding-revolution/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 May 2012 09:53:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Pelzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img width="100" height="68" src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2012/05/Making-Of-08-100x68.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="The Capital C" title="The Capital C" /></p><strong>Mit dem <a href="http://www.kickstarter.com/projects/timonbirkhofer/capital-c-how-the-crowd-liberates-itself" target="_blank">Dokumentarfilm-Projekt Capital C</a> konntet ihr Leute wie Wikipedia-Gründer Jimmy Wales oder den Design Director der Präsidentschaftskampagne von Barack Obama, Scott Thomas, dafür gewinnen, vor Eure Kameras zu treten. Magst Du uns ein bisschen über das Projekt erzählen?
</strong>

Um bei den Eckdaten anzufangen: Capital C ist die weltweit erste Doku über die Crowdfunding Revolution, die auch erstmals die führenden Köpfe der Bewegung vor der Kamera vereint. Neben den genannten sind noch zahlreiche weitere Interviewpartner dabei, die mit Hilfe der Crowd Meilensteine gesetzt haben.

<img class="aligncenter size-full wp-image-12670" title="The Capital C" src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2012/05/Making-Of-08.jpg" alt="" width="690" height="476" />

Unter anderem der Regisseur des Kinofilms „Iron Sky“, das bislang größte Filmprojekt, das mit Hilfe der Crowd jemals möglich wurde. Oder eine Legende unter Gamern: Brian Fargo, der mit der Idee sein Spiel Wasteland fortzusetzen gerade drei Millionen US-Dollar über Kickstarter reingeholt hat – ohne bislang auch nur eine Zeile Programmcode dazu geschrieben zu haben.

Doch wir sprechen nicht nur mit der Spitze des Eisbergs, sondern auch mit der wachsenden Basis der Bewegung. Denn spannend ist gerade die Entwicklung, dass du heute kein etablierter Star mehr sein musst, um die Crowd für dich gewinnen zu können. So werden auch Menschen wie du und ich vor unsere Kameras treten, die Außergewöhnliches mit Hilfe der Crowd umgesetzt haben. Und natürlich wagen wir mit der Finanzierung des Films auch den Selbstversuch: Derzeit läuft unsere Crowdfunding Kampagne für Capital C auf Kickstarter.

<strong>Wie kamst Du dazu?</strong>

Wir sind Filmemacher. Und wie die meisten Kreativen sind auch wir stets auf der Suche nach Finanzierungsquellen für unsere Projekte. Als uns vor ein paar Jahren das erste Mal Crowdfunding begegnet war wussten wir: das wird alles verändern. Und tatsächlich, das hat es! Crowdfunding macht für jeden Innovator das möglich, was vorher erst durch den Filter von Industrie- und Finanzierungspartnern musste. Heute kann jeder von uns seine Ideen direkt mit Hilfe der Crowd realisieren. Ist die Idee gut und findet ihre Crowd ist danach alles möglich.

<iframe src="http://www.kickstarter.com/projects/timonbirkhofer/capital-c-how-the-crowd-liberates-itself/widget/video.html" frameborder="0" width="480px" height="360px"></iframe>

<strong>Wieso hast Du Dich entschieden, das ganze über <a href="http://www.kickstarter.com/" target="_blank">Kickstarter</a> funden zu lassen und nicht über eine deutsche Plattform? </strong>

Letztlich gaben rein pragmatische Gründe den Ausschlag: Capital C ist ein international ausgerichtetes Projekt. Also war es wichtig, eine internationale Plattform dafür zu wählen. Allerdings legen die deutschen Plattformen gewaltig nach, um sich ebenso zu internationalisieren. Erst am Wochenende haben wir uns ausführlich mit <a href="http://www.startnext.de/" target="_blank">StartNext</a> beschäftigt, die inzwischen einige Features bieten, die nicht einmal die amerikanischen Marktführer zu bieten haben. Die Deutschen sind also durchaus ernstzunehmende und wachsende Player am Crowdfunding-Markt und mit <a href="https://www.seedmatch.de/" target="_blank">Seedmatch</a> war es immerhin eine deutsche Plattform die lange vor den Amerikanern Crowdinvestment möglich gemacht hat.

<strong>Was erhalten die Unterstützer als Gegenleistung? </strong>

Die Produktion von Capital C steht ganz im Zeichen der Crowd. Also werden die Supporter nicht nur den Produktionsprozess quasi in Echtzeit über unseren Supporter-exklusiven Produktionsblog begleiten können, sie werden auch die Ersten sein, die fertige DVDs und Begleitbücher zum Film in Händen halten werden.

<strong>Wie ist Dein persönliches Resümee zur Nutzung von Kickstarter? </strong>

Wie gesagt: die Plattform ist für uns nicht entscheidend. Am Ende ist es die Idee, die zählt. Es zeigt sich auch, dass die Leute nicht über Kickstarter auf unser Projekt stoßen, sondern vor allem über Interviews und Artikel – oder auch mit dem offline-Kontakt zu Interessierten, wie letzte Woche auf der co:funding bzw. re:publica, wo wir Capital C offiziell vorgestellt haben. Die Idee und dass sich andere darüber unterhalten und darüber schreiben ist der Schlüssel zum Erfolg. Daher vielen Dank für das Interview!

<strong>Gern doch :) Dank Dir!</strong>

<iframe src="http://www.kickstarter.com/projects/timonbirkhofer/capital-c-how-the-crowd-liberates-itself/widget/card.html" frameborder="0" width="220px" height="380px"></iframe>


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</strong>

Um bei den Eckdaten anzufangen: Capital C ist die weltweit erste Doku über die Crowdfunding Revolution, die auch erstmals die führenden Köpfe der Bewegung vor der Kamera vereint. Neben den genannten sind noch zahlreiche weitere Interviewpartner dabei, die mit Hilfe der Crowd Meilensteine gesetzt haben.

<img class="aligncenter size-full wp-image-12670" title="The Capital C" src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2012/05/Making-Of-08.jpg" alt="" width="690" height="476" />

Unter anderem der Regisseur des Kinofilms „Iron Sky“, das bislang größte Filmprojekt, das mit Hilfe der Crowd jemals möglich wurde. Oder eine Legende unter Gamern: Brian Fargo, der mit der Idee sein Spiel Wasteland fortzusetzen gerade drei Millionen US-Dollar über Kickstarter reingeholt hat – ohne bislang auch nur eine Zeile Programmcode dazu geschrieben zu haben.

Doch wir sprechen nicht nur mit der Spitze des Eisbergs, sondern auch mit der wachsenden Basis der Bewegung. Denn spannend ist gerade die Entwicklung, dass du heute kein etablierter Star mehr sein musst, um die Crowd für dich gewinnen zu können. So werden auch Menschen wie du und ich vor unsere Kameras treten, die Außergewöhnliches mit Hilfe der Crowd umgesetzt haben. Und natürlich wagen wir mit der Finanzierung des Films auch den Selbstversuch: Derzeit läuft unsere Crowdfunding Kampagne für Capital C auf Kickstarter.

<strong>Wie kamst Du dazu?</strong>

Wir sind Filmemacher. Und wie die meisten Kreativen sind auch wir stets auf der Suche nach Finanzierungsquellen für unsere Projekte. Als uns vor ein paar Jahren das erste Mal Crowdfunding begegnet war wussten wir: das wird alles verändern. Und tatsächlich, das hat es! Crowdfunding macht für jeden Innovator das möglich, was vorher erst durch den Filter von Industrie- und Finanzierungspartnern musste. Heute kann jeder von uns seine Ideen direkt mit Hilfe der Crowd realisieren. Ist die Idee gut und findet ihre Crowd ist danach alles möglich.

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<strong>Wieso hast Du Dich entschieden, das ganze über <a href="http://www.kickstarter.com/" target="_blank">Kickstarter</a> funden zu lassen und nicht über eine deutsche Plattform? </strong>

Letztlich gaben rein pragmatische Gründe den Ausschlag: Capital C ist ein international ausgerichtetes Projekt. Also war es wichtig, eine internationale Plattform dafür zu wählen. Allerdings legen die deutschen Plattformen gewaltig nach, um sich ebenso zu internationalisieren. Erst am Wochenende haben wir uns ausführlich mit <a href="http://www.startnext.de/" target="_blank">StartNext</a> beschäftigt, die inzwischen einige Features bieten, die nicht einmal die amerikanischen Marktführer zu bieten haben. Die Deutschen sind also durchaus ernstzunehmende und wachsende Player am Crowdfunding-Markt und mit <a href="https://www.seedmatch.de/" target="_blank">Seedmatch</a> war es immerhin eine deutsche Plattform die lange vor den Amerikanern Crowdinvestment möglich gemacht hat.

<strong>Was erhalten die Unterstützer als Gegenleistung? </strong>

Die Produktion von Capital C steht ganz im Zeichen der Crowd. Also werden die Supporter nicht nur den Produktionsprozess quasi in Echtzeit über unseren Supporter-exklusiven Produktionsblog begleiten können, sie werden auch die Ersten sein, die fertige DVDs und Begleitbücher zum Film in Händen halten werden.

<strong>Wie ist Dein persönliches Resümee zur Nutzung von Kickstarter? </strong>

Wie gesagt: die Plattform ist für uns nicht entscheidend. Am Ende ist es die Idee, die zählt. Es zeigt sich auch, dass die Leute nicht über Kickstarter auf unser Projekt stoßen, sondern vor allem über Interviews und Artikel – oder auch mit dem offline-Kontakt zu Interessierten, wie letzte Woche auf der co:funding bzw. re:publica, wo wir Capital C offiziell vorgestellt haben. Die Idee und dass sich andere darüber unterhalten und darüber schreiben ist der Schlüssel zum Erfolg. Daher vielen Dank für das Interview!

<strong>Gern doch :) Dank Dir!</strong>

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		<title>co:funding 2012 &#8211; das Web als Finanzierungswerkzeug</title>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 22:01:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Pelzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Newsticker]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img width="100" height="76" src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2012/05/Foto-42-100x76.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="co:funding" title="co:funding" /></p>Auf der diesjährigen <a href="http://www.cofunding.de/" target="_blank">co:funding</a> im Rahmen der <a href="http://re-publica.de/12/" target="_blank">re:publica</a> kamen über 700 Crowdfunding-Experten, Plattformbetreiber sowie Gründer und Kreative in Berlin zusammen, um den Status Quo und das Potential von Crowdfunding zur Finanzierung von Projekt- und Geschäftsideen zu diskutieren. 
<img src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2012/05/Foto-42.jpg" alt="" title="co:funding" width="690" height="527" class="aligncenter size-full wp-image-12656" />

„In diesem Jahr hat die co:funding Konferenz, die erneut als Subkonferenz der re:publica stattfand doppelt so Viele angezogen wie bei der ersten co:funding im letzten Jahr“, fasst Anna Theil, Kuratorin der Konferenz zusammen. „Die hohe Besucherzahl belegt das Diskussionspotential der Thematik sowie den fälligen Diskurs zu Förderprinzipien und damit verbundenen Cofunding-Modellen.“

<strong>Die deutsche Crowdfunding-Szene in Zahlen (Stand April 2012)</strong>

- Insgesamt wurden seit dem Start von Crowdfunding in Deutschland im Herbst 2010 bis zum 21.04.2012 rund 3,5 Millionen Euro eingesammelt. Die Gelder flossen in kreative und soziale Projekte sowie Startups.

- Über die Crowdfunding-Plattformen konnten für 850 Projekte über eine Million Euro von der Crowd gesammelt werden. Rund 750.000 Euro wurden dabei bereits an die erfolgreichen Projekte ausgeschüttet, so dass ca. 40 Prozent aller auf den Plattformen eingestellten Projekte ihr Finanzierungsziel erreicht haben.

- Kapitalintensive Startups akquirierten seit dem Start der ersten Crowdinvesting-Plattformen im Herbst 2011 bis heute über 1,2 Millionen Euro. Damit konnten insgesamt 13 Startups erfolgreich finanziert werden.

„Auch wenn wir in Deutschland die Millionengrenze bereits überschritten haben,“ kommentiert Denis Bartelt, Mitbegründer der größten deutschen Crowdfunding-Plattform Startnext auf der co:funding Konferenz kritisch, „ist bisher, gemessen am eigentlichen Potential, nicht mehr als ein Rascheln zu vernehmen. Erst wenn Crowdfunding in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist, wird es seine volle Kraft entfalten können. Dazu braucht es die Massenmedien, die die Geschichten der vielen Kreativen und Unternehmer erzählen, die schon jetzt auf den Plattformen schlummern.“

[caption id="attachment_12658" align="aligncenter" width="690" caption="Auch das CrowdsourcingBlog war als Netzwerkpartner dabei"]<img src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2012/05/cofunding.jpg" alt="" title="cofunding" width="690" height="527" class="size-full wp-image-12658" />[/caption]

<img src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2011/02/leer.jpg" alt="" title="leer" width="500" height="1" class="aligncenter size-full wp-image-5271" />

<strong>Crowdinvesting: Innovationsmotor für kreative Ideen und Startups</strong>

Ein Schwerpunkt der Konferenz war das Crowdinvesting: Über dieses Finanzierungsmodell gelingt es immer mehr Startups Investitionsmittel zu akquirieren. Ähnlich wie beim Crowdfunding verteilt sich die Finanzierungsumme auf zahlreiche Investoren, die sich mit kleinen Beträgen an dem Unternehmen beteiligen, stille Teilhaber werden und von den möglichen Gewinnausschüttungen profitieren. Auf der Konferenz wurde erstmalig die Plattform Bergfürst vorgestellt. Bergfürst bietet zukünftig Finanzierungsrunden zwischen zwei und vier Millionen Euro sowie einen Handelsplatz für die erworbenen Aktien an. Die dafür erforderliche BaFin-Akkreditierung wurde beantragt. Bergfürst will damit die nächste Stufe im Crowdinvesting zünden.

￼Jens-Uwe Sauer, Betreiber der Plattform Seedmatch und Referent auf der co:funding Konferenz, fordert gegenüber der Bundesregierung eine Deregulierung der Rahmenbedingungen für Crowdinvesting, welche bisher Finanzierungsrunden ohne die sogenannte Prospektpflicht nur bis 100.000 Euro zulassen. Der JOBS Act in den USA, forciert durch die Obama-Administration, hat diese Hürde soeben verringert und öffnet dort den Weg für Crowdinvesting bis 1.000.000 US-Dollar. Der Finanzbedarf der Startups, so Sauer, kann bisher nicht erschöpfend abgebildet werden. Die Crowdinvestoren stehen Schlange, viele Projekte auf seiner Plattform hätten weit mehr als 100.000€ einsammeln können.


<em><strong>Über die co:funding</strong>

Die co:funding ist eine Subkonferenz der Social Media Konferenz re:publica, die wiederum Teil der jährlich stattfindenden Berlin Web Week ist. Die co:funding bringt rund 15 Plattform-Betreiber aus den Bereichen Crowdfunding, Crowdinvesting und Crowdlending zusammen, um fachübergreifend mit Experten von Banken und Finanzdienstleistern, Kreativschaffenden (Kunst, Medien, Design, IT), Vertretern der Kultur- und Wirtschaftsförderungen, Netzaktivisten, Social Media Experten, Agenturvertretern und Unternehmensgründern über Anwendungsmöglichkeiten und Trends von Crowdfunding zu diskutieren. Damit ist die co:funding das größte nationale Dialogforum zum Ideen- und Erfahrungsaustausch für alle, die sich gern mit neuen Finanzierungsmodellen, Innovationen sowie kreativen Projekten und Startups beschäftigen.</em>

<img src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2011/02/leer.jpg" alt="" title="leer" width="500" height="1" class="aligncenter size-full wp-image-5271" />

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			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="100" height="76" src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2012/05/Foto-42-100x76.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="co:funding" title="co:funding" /></p>Auf der diesjährigen <a href="http://www.cofunding.de/" target="_blank">co:funding</a> im Rahmen der <a href="http://re-publica.de/12/" target="_blank">re:publica</a> kamen über 700 Crowdfunding-Experten, Plattformbetreiber sowie Gründer und Kreative in Berlin zusammen, um den Status Quo und das Potential von Crowdfunding zur Finanzierung von Projekt- und Geschäftsideen zu diskutieren. 
<img src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2012/05/Foto-42.jpg" alt="" title="co:funding" width="690" height="527" class="aligncenter size-full wp-image-12656" />

„In diesem Jahr hat die co:funding Konferenz, die erneut als Subkonferenz der re:publica stattfand doppelt so Viele angezogen wie bei der ersten co:funding im letzten Jahr“, fasst Anna Theil, Kuratorin der Konferenz zusammen. „Die hohe Besucherzahl belegt das Diskussionspotential der Thematik sowie den fälligen Diskurs zu Förderprinzipien und damit verbundenen Cofunding-Modellen.“

<strong>Die deutsche Crowdfunding-Szene in Zahlen (Stand April 2012)</strong>

- Insgesamt wurden seit dem Start von Crowdfunding in Deutschland im Herbst 2010 bis zum 21.04.2012 rund 3,5 Millionen Euro eingesammelt. Die Gelder flossen in kreative und soziale Projekte sowie Startups.

- Über die Crowdfunding-Plattformen konnten für 850 Projekte über eine Million Euro von der Crowd gesammelt werden. Rund 750.000 Euro wurden dabei bereits an die erfolgreichen Projekte ausgeschüttet, so dass ca. 40 Prozent aller auf den Plattformen eingestellten Projekte ihr Finanzierungsziel erreicht haben.

- Kapitalintensive Startups akquirierten seit dem Start der ersten Crowdinvesting-Plattformen im Herbst 2011 bis heute über 1,2 Millionen Euro. Damit konnten insgesamt 13 Startups erfolgreich finanziert werden.

„Auch wenn wir in Deutschland die Millionengrenze bereits überschritten haben,“ kommentiert Denis Bartelt, Mitbegründer der größten deutschen Crowdfunding-Plattform Startnext auf der co:funding Konferenz kritisch, „ist bisher, gemessen am eigentlichen Potential, nicht mehr als ein Rascheln zu vernehmen. Erst wenn Crowdfunding in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist, wird es seine volle Kraft entfalten können. Dazu braucht es die Massenmedien, die die Geschichten der vielen Kreativen und Unternehmer erzählen, die schon jetzt auf den Plattformen schlummern.“

[caption id="attachment_12658" align="aligncenter" width="690" caption="Auch das CrowdsourcingBlog war als Netzwerkpartner dabei"]<img src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2012/05/cofunding.jpg" alt="" title="cofunding" width="690" height="527" class="size-full wp-image-12658" />[/caption]

<img src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2011/02/leer.jpg" alt="" title="leer" width="500" height="1" class="aligncenter size-full wp-image-5271" />

<strong>Crowdinvesting: Innovationsmotor für kreative Ideen und Startups</strong>

Ein Schwerpunkt der Konferenz war das Crowdinvesting: Über dieses Finanzierungsmodell gelingt es immer mehr Startups Investitionsmittel zu akquirieren. Ähnlich wie beim Crowdfunding verteilt sich die Finanzierungsumme auf zahlreiche Investoren, die sich mit kleinen Beträgen an dem Unternehmen beteiligen, stille Teilhaber werden und von den möglichen Gewinnausschüttungen profitieren. Auf der Konferenz wurde erstmalig die Plattform Bergfürst vorgestellt. Bergfürst bietet zukünftig Finanzierungsrunden zwischen zwei und vier Millionen Euro sowie einen Handelsplatz für die erworbenen Aktien an. Die dafür erforderliche BaFin-Akkreditierung wurde beantragt. Bergfürst will damit die nächste Stufe im Crowdinvesting zünden.

￼Jens-Uwe Sauer, Betreiber der Plattform Seedmatch und Referent auf der co:funding Konferenz, fordert gegenüber der Bundesregierung eine Deregulierung der Rahmenbedingungen für Crowdinvesting, welche bisher Finanzierungsrunden ohne die sogenannte Prospektpflicht nur bis 100.000 Euro zulassen. Der JOBS Act in den USA, forciert durch die Obama-Administration, hat diese Hürde soeben verringert und öffnet dort den Weg für Crowdinvesting bis 1.000.000 US-Dollar. Der Finanzbedarf der Startups, so Sauer, kann bisher nicht erschöpfend abgebildet werden. Die Crowdinvestoren stehen Schlange, viele Projekte auf seiner Plattform hätten weit mehr als 100.000€ einsammeln können.


<em><strong>Über die co:funding</strong>

Die co:funding ist eine Subkonferenz der Social Media Konferenz re:publica, die wiederum Teil der jährlich stattfindenden Berlin Web Week ist. Die co:funding bringt rund 15 Plattform-Betreiber aus den Bereichen Crowdfunding, Crowdinvesting und Crowdlending zusammen, um fachübergreifend mit Experten von Banken und Finanzdienstleistern, Kreativschaffenden (Kunst, Medien, Design, IT), Vertretern der Kultur- und Wirtschaftsförderungen, Netzaktivisten, Social Media Experten, Agenturvertretern und Unternehmensgründern über Anwendungsmöglichkeiten und Trends von Crowdfunding zu diskutieren. Damit ist die co:funding das größte nationale Dialogforum zum Ideen- und Erfahrungsaustausch für alle, die sich gern mit neuen Finanzierungsmodellen, Innovationen sowie kreativen Projekten und Startups beschäftigen.</em>

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		</item>
		<item>
		<title>Konferenz Kollektive Intelligenz 2012</title>
		<link>http://www.crowdsourcingblog.de/blog/2012/05/03/konferenz-kollektive-intelligenz-2012/</link>
		<comments>http://www.crowdsourcingblog.de/blog/2012/05/03/konferenz-kollektive-intelligenz-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 May 2012 16:42:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Gegenhuber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Hintergründe & Entwicklung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.crowdsourcingblog.de/?p=12626</guid>
		<description><![CDATA[<p><img width="100" height="59" src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2012/05/IMAG1655-100x59.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="Vortrag bei der CI2012 Konferenz" title="ci2012 conference" /></p>Bei der ersten internationalen und interdisziplinären Konferenz zum Thema "Kollektive Intelligenz" im April 2012 am MIT Campus (<a title="Homepage CI2012 Konferenz" href="http://www.ci2012.org/" target="_blank">CI2012</a>) trafen sich rund 200 ForscherInnen und PraktikerInnen um neue Erkenntnisse vorzustellen und zukünftige Trends zu diskutieren.

<img class="aligncenter size-large wp-image-12627" src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2012/05/IMAG1655-1024x613.jpg" alt="Vortrag bei der CI2012 Konferenz" width="690" height="450" />

<span id="more-12626"></span>

Kollektive Intelligenz ist ein zwar bekannt als ein Fundament von Crowdsourcing, aber was  versteht man darunter? <a href="http://cci.mit.edu/research/handbook.html">Malone </a>u.a. definieren kollektive Intelligenz als "kollektive Handlungen von aus Individuen gebildeten Gruppen, welche intelligent wirken". Der Forscher <a href="http://arxiv.org/abs/1204.3401">Juho Salminen</a> stellt fest, dass kollektiver Intelligenz von mehreren Ebenen betrachtet werden muss, also auf einer Mikro- (z.b. individuelle Intelligenz), Makro- (z.b. Zusammenspiel individueller Entscheidungen), und Emergenzebene (z.b. Verhalten der Gruppe ist mehr als die Leistungen der Individuen). Um einen kleinen Einblick in die Konferenz möchte ich hier insgesamt sieben Ideen skizzieren:
<ul>
	<li><strong>Was macht eine Gruppe intelligenter? </strong><a href="http://hbr.org/product/defend-your-research-what-makes-a-team-smarter-mor/an/F1106D-PDF-ENG">Anita Woolley</a> hat sich gemeinsam mit Thomas Malone diese Frage gestellt. Eine naheliegende Antwort wäre, die Gruppe nur oder hauptsächlich aus ExpertInnen zu bilden. Aber, es wurde festgestellt, dass ein hoher IQ aller Mitglieder nur einen geringen Effekt auf die kollektive Intelligenz der Gruppe hat. Auch Gruppenzufriedenheit, Zusammenhalt der Gruppe und Motivation spielen kaum eine Rolle. Die Forschung hat jedoch ergeben, dass ein hoher Frauenanteil einer Gruppe, zu einer höheren kollektiven Intelligenz führt. Stellt man hier einen Zusammenhang zu Crowdsourcing her, dessen Plattformen meist männlich dominiert sind, müsste man sich die Frage stellen, wie man den Frauenanteil erhöhen könnte.</li>
</ul>
<ul>
	<li><strong>Crowdsourcing ist mehr als Turksourcing. </strong><a href="http://www.cs.colorado.edu/~starbird/crisis-research.html">Kate Starbird</a> beschäftigt sich mit der Rolle von <a href="http://arxiv.org/abs/1204.3342" target="_blank">Crowdsourcing zur Bewältigung von Krisensituationen</a>, es geht also um CrisisMapping mit dem Paradebeispiel <a href="http://www.crowdsourcingblog.de/blog/2011/03/21/ushahidi-katastrophen-mapping-fur-hilfskrafte-in-japan/">Ushahidi</a> oder CrisisCommons. Starbird stellt fest, dass Crowdsourcing mehr ist als nur MechanicalTurk und andere. Sie appelliert darauf, dass sich die Forschung nicht nur mit der Optimierung von MechanicalTurk auseinandersetzen soll. Crowdsourcing bewegt sich zwischen Open Source und Outsourcing. "Es ist an der Zeit, dass wir uns wieder mehr in Richtung Open Source bewegen," sagt Kate Starbird.</li>
</ul>
<ul>
	<li><strong>Soziales Design kollektiver Intelligenz. </strong>Robert Kraut widmete sich der Frage, welche Designelemente und Umsetzungsschritte zu erfolgreichen Online Gruppen beitragen. Viele Crowdsourcing Communities basieren auf freiwilligen Beiträgen. Bei Wikipedia bestimmt ein Mitglied der Crowd selbst,  zu welchen Artikeln es beitragen will. Diese Selbstselektion garantiert einen hohen Grad an Motivation. Jedoch decken sich die Interessen der einzelnen Mitglieder nicht mit den Bedürfnissen der gesamten Plattform. Robert Kraut bringt folgendes Beispiel: Während der Iron Man Artikel auf Wikipedia 55.000 Zeichen hat, hat der Übersichtsartikel zur Philosophie des 16. Jahrhundert lediglich 500. Eine Community braucht eine soziale Identität, effektive Sozialisation aber auch Zielsetzungen, mit denen sich UserInnen identifizieren können. Positives Feedback, Zielsetzungen und Sozialisierung (also freundlicher Austausch) erhöht die Produktivität der Crowd. In seinem neu erscheinenden Buch <a href="http://www.amazon.com/Building-Successful-Online-Communities-Evidence-Based/dp/0262016575/ref=sr_1_5?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1317575683&amp;sr=1-5">„Building Successful Online Communities: Evidence-Based Social Design“</a>, fasst Robert Kraut den Stand der Forschung zusammen, eine Vorversion des Buches kann auch als <a href="http://kraut.hciresearch.org/content/books">PDF heruntergeladen</a> werden.</li>
</ul>
An diesem Punkt endet der erste Teil des Berichts über die Konferenz. <a title="Teil 2" href="http://www.crowdsourcingblog.de/blog/2012/05/16/kollektive-intelligenz-konferenz-teil-2/" target="_blank">Im zweiten Teil </a>stelle ich die vier weiteren Ideen vor.
<em>Über den Autor: Thomas Gegenhuber forscht an der Johannes Kepler Universität in Linz zu den Themen Crowdsourcing, Innovation und Kreativität. Blog: <a title="Blog Thomas Gegenhuber" href="http://www.thomas-gegenhuber.at" target="_blank">www.thomas-gegenhuber.at</a>.</em>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="100" height="59" src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2012/05/IMAG1655-100x59.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="Vortrag bei der CI2012 Konferenz" title="ci2012 conference" /></p>Bei der ersten internationalen und interdisziplinären Konferenz zum Thema "Kollektive Intelligenz" im April 2012 am MIT Campus (<a title="Homepage CI2012 Konferenz" href="http://www.ci2012.org/" target="_blank">CI2012</a>) trafen sich rund 200 ForscherInnen und PraktikerInnen um neue Erkenntnisse vorzustellen und zukünftige Trends zu diskutieren.

<img class="aligncenter size-large wp-image-12627" src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2012/05/IMAG1655-1024x613.jpg" alt="Vortrag bei der CI2012 Konferenz" width="690" height="450" />

<span id="more-12626"></span>

Kollektive Intelligenz ist ein zwar bekannt als ein Fundament von Crowdsourcing, aber was  versteht man darunter? <a href="http://cci.mit.edu/research/handbook.html">Malone </a>u.a. definieren kollektive Intelligenz als "kollektive Handlungen von aus Individuen gebildeten Gruppen, welche intelligent wirken". Der Forscher <a href="http://arxiv.org/abs/1204.3401">Juho Salminen</a> stellt fest, dass kollektiver Intelligenz von mehreren Ebenen betrachtet werden muss, also auf einer Mikro- (z.b. individuelle Intelligenz), Makro- (z.b. Zusammenspiel individueller Entscheidungen), und Emergenzebene (z.b. Verhalten der Gruppe ist mehr als die Leistungen der Individuen). Um einen kleinen Einblick in die Konferenz möchte ich hier insgesamt sieben Ideen skizzieren:
<ul>
	<li><strong>Was macht eine Gruppe intelligenter? </strong><a href="http://hbr.org/product/defend-your-research-what-makes-a-team-smarter-mor/an/F1106D-PDF-ENG">Anita Woolley</a> hat sich gemeinsam mit Thomas Malone diese Frage gestellt. Eine naheliegende Antwort wäre, die Gruppe nur oder hauptsächlich aus ExpertInnen zu bilden. Aber, es wurde festgestellt, dass ein hoher IQ aller Mitglieder nur einen geringen Effekt auf die kollektive Intelligenz der Gruppe hat. Auch Gruppenzufriedenheit, Zusammenhalt der Gruppe und Motivation spielen kaum eine Rolle. Die Forschung hat jedoch ergeben, dass ein hoher Frauenanteil einer Gruppe, zu einer höheren kollektiven Intelligenz führt. Stellt man hier einen Zusammenhang zu Crowdsourcing her, dessen Plattformen meist männlich dominiert sind, müsste man sich die Frage stellen, wie man den Frauenanteil erhöhen könnte.</li>
</ul>
<ul>
	<li><strong>Crowdsourcing ist mehr als Turksourcing. </strong><a href="http://www.cs.colorado.edu/~starbird/crisis-research.html">Kate Starbird</a> beschäftigt sich mit der Rolle von <a href="http://arxiv.org/abs/1204.3342" target="_blank">Crowdsourcing zur Bewältigung von Krisensituationen</a>, es geht also um CrisisMapping mit dem Paradebeispiel <a href="http://www.crowdsourcingblog.de/blog/2011/03/21/ushahidi-katastrophen-mapping-fur-hilfskrafte-in-japan/">Ushahidi</a> oder CrisisCommons. Starbird stellt fest, dass Crowdsourcing mehr ist als nur MechanicalTurk und andere. Sie appelliert darauf, dass sich die Forschung nicht nur mit der Optimierung von MechanicalTurk auseinandersetzen soll. Crowdsourcing bewegt sich zwischen Open Source und Outsourcing. "Es ist an der Zeit, dass wir uns wieder mehr in Richtung Open Source bewegen," sagt Kate Starbird.</li>
</ul>
<ul>
	<li><strong>Soziales Design kollektiver Intelligenz. </strong>Robert Kraut widmete sich der Frage, welche Designelemente und Umsetzungsschritte zu erfolgreichen Online Gruppen beitragen. Viele Crowdsourcing Communities basieren auf freiwilligen Beiträgen. Bei Wikipedia bestimmt ein Mitglied der Crowd selbst,  zu welchen Artikeln es beitragen will. Diese Selbstselektion garantiert einen hohen Grad an Motivation. Jedoch decken sich die Interessen der einzelnen Mitglieder nicht mit den Bedürfnissen der gesamten Plattform. Robert Kraut bringt folgendes Beispiel: Während der Iron Man Artikel auf Wikipedia 55.000 Zeichen hat, hat der Übersichtsartikel zur Philosophie des 16. Jahrhundert lediglich 500. Eine Community braucht eine soziale Identität, effektive Sozialisation aber auch Zielsetzungen, mit denen sich UserInnen identifizieren können. Positives Feedback, Zielsetzungen und Sozialisierung (also freundlicher Austausch) erhöht die Produktivität der Crowd. In seinem neu erscheinenden Buch <a href="http://www.amazon.com/Building-Successful-Online-Communities-Evidence-Based/dp/0262016575/ref=sr_1_5?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1317575683&amp;sr=1-5">„Building Successful Online Communities: Evidence-Based Social Design“</a>, fasst Robert Kraut den Stand der Forschung zusammen, eine Vorversion des Buches kann auch als <a href="http://kraut.hciresearch.org/content/books">PDF heruntergeladen</a> werden.</li>
</ul>
An diesem Punkt endet der erste Teil des Berichts über die Konferenz. <a title="Teil 2" href="http://www.crowdsourcingblog.de/blog/2012/05/16/kollektive-intelligenz-konferenz-teil-2/" target="_blank">Im zweiten Teil </a>stelle ich die vier weiteren Ideen vor.
<em>Über den Autor: Thomas Gegenhuber forscht an der Johannes Kepler Universität in Linz zu den Themen Crowdsourcing, Innovation und Kreativität. Blog: <a title="Blog Thomas Gegenhuber" href="http://www.thomas-gegenhuber.at" target="_blank">www.thomas-gegenhuber.at</a>.</em>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Resumee Crowdsourcing Summit 2012</title>
		<link>http://www.crowdsourcingblog.de/blog/2012/05/03/resumee-crowdsourcing-summit-2012/</link>
		<comments>http://www.crowdsourcingblog.de/blog/2012/05/03/resumee-crowdsourcing-summit-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 May 2012 23:25:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Pelzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Newsticker]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img width="100" height="76" src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2012/05/CSS12-Publikum-100x76.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="CSS12 - Publikum" title="CSS12 - Publikum" /></p>Am Freitag und Samstag fand der <a href="http://www.crowdsourcingsummit.de/" target="_blank">Crowdsourcing Summit</a> im <a href="http://koeln.betahaus.de/" target="_blank">betahaus Köln</a> statt und war mit ca. 130 Gästen nicht nur gut besucht - es wurde auch überaus fleißig diskutiert und 'geworkshoppt' (da soll noch einmal jemand sagen, das deutsche Publikum sei eher zurückhaltend). 

<a href="http://www.flickr.com/photos/eveos/7169841846/" title="CrowdsourcingSummit Köln von eveos bei Flickr"><img src="http://farm9.staticflickr.com/8146/7169841846_65f2b29cc9_z.jpg" width="690" height="445" alt="CrowdsourcingSummit Köln"></a> (Foto: <a href="http://www.eveosblog.de/">Henning Stein / eveosblog.de</a> | <a href="http://www.flickr.com/photos/eveos/sets/72157629662810146/">Mehr Fotos vom Crowdsourding Summit von eveos auf flickr</a>)

Den Anfang machte Dr. Clemens Beckmann von der Deutschen Post DHL mit einem Überblick bzw. der Frage, was Communities und Innovationen für die Unternehmensprozesse eines Großkonzerns bedeuten. Im Namen des gesamten Publikums möchte ich hier noch einmal ausdrücklich an unsere Einladung in den Deutsche Post Lego-Raum erinnern ;)

<iframe src="http://player.vimeo.com/video/41411902?color=c9ff23" frameborder="0" width="690" height="388"></iframe>

Die gesammelten Videos der Vorträge und Panels findet ihr <a href="http://www.crowdsourcingblog.de/videoportal/" target="_blank">hier</a>.

Im Verlauf des Tages gaben auch verschiedene Crowdsourcing Plattformbetreiber Einblicke in ihre Arbeit. Auf den Panels am Nachmittag wurden die rechtlichen Aspekte von Crowdsourcing, sowie dessen Verwendung für Kreative und Start-Ups diskutiert. Zum Abschluss des Tages wurde dann noch einmal die Brücke geschlagen zur Fragestellung: Wie verändern sich unsere Arbeitswelten und wieso wird die Arbeit der Zukunft zunehmend fluide? 

<strong>Wer nun noch einmal ganz genau nachlesen möchte - unsere Referenten waren so freundlich, euch ihre Präsentationen zur Verfügung zu stellen: </strong>

<img src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2011/02/leer.jpg" alt="" title="leer" width="500" height="1" class="aligncenter size-full wp-image-5271" />

<div id="__ss_12837634" style="width: 425px;"><iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/12837634" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" width="690" height="497"></iframe></div>

<img src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2011/02/leer.jpg" alt="" title="leer" width="500" height="1" class="aligncenter size-full wp-image-5271" />

<div id="__ss_12924446" style="width: 425px;"><strong style="display: block; margin: 12px 0 4px;">
</strong> <iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/12924446" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" width="690" height="497"></iframe></div>

<img src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2011/02/leer.jpg" alt="" title="leer" width="500" height="1" class="aligncenter size-full wp-image-5271" />

<div id="__ss_12837765" style="width: 425px;"><iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/12837765" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" width="690" height="497"></iframe></div>

<img src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2011/02/leer.jpg" alt="" title="leer" width="500" height="1" class="aligncenter size-full wp-image-5271" />

<div id="__ss_12876855" style="width: 425px;"><iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/12876855" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" width="690" height="497"></iframe></div>

<img src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2011/02/leer.jpg" alt="" title="leer" width="500" height="1" class="aligncenter size-full wp-image-5271" />

<div id="__ss_12837673" style="width: 425px;"><iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/12837673" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" width="690" height="497"></iframe></div>

<img src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2011/02/leer.jpg" alt="" title="leer" width="595" height="1" class="aligncenter size-full wp-image-5271" />

<div id="__ss_12716144" style="width: 595px; text-align: center;"><iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/12716144" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" width="690" height="497"></iframe></div>

<img src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2011/02/leer.jpg" alt="" title="leer" width="500" height="1" class="aligncenter size-full wp-image-5271" />

Während wir am Freitag vorrangig den deutschen (und schweizerischen!) Markt beobachtet haben, hat uns am Samstag Ross Dawson bei seinem <a href="http://www.crowdsourcingsummit.de/future-of-crowdsourcing-workshop/" target="_blank">Workshop</a> einen internationalen Überblick zum Thema 'Future of Crowdsourcing' gegeben. Dabei hat Ross nicht nur mit einer via Crowdsourcing erstellten, aufwändig animierten <a href="http://thenextweb.com/conference/talks/video/tP54YNA6AU8" target="_blank">Präsentation</a> beeindruckt. In den nachfolgenden Workshop Sessions wurden Treiber und Kriterien zur Ausprägung von Crowdsourcing in Segmenten wie Produktinnovationen sowie die Auswirkungen auf Themen wie Intellectual Property Rights erarbeitet.

<em>"The choice was undoubtedly partly driven by the economic context in Germany, which still sports a massive trade surplus driven by product excellence, yet its traditional industrial strengths are being challenged by the East. The crossover of these two topics is a particularly pointed one, with apparently a panel discussion on IP at the Summit bringing little clarity on cross-border IP protection. I argue in Getting Results From Crowds that often too great a focus is placed on IP protection to the expense of value creation. However there are real and challenging issues to grapple with in managing IP in crowds. Those that can establish (preferably lightweight) IP governance processes have a solid foundation for using crowds successfully for product development and innovation" </em> - Ross Dawson gegenüber <a href="http://www.crowdsourcing.org/editorial/8-crowd-insights-from-8-crowdsourcing-workshops/14423" target="_blank">Crowdsourcing.org</a> 

Und last but not least: nochmal einen ganz, ganz lieben an das <a href="http://koeln.betahaus.de/" target="_blank">betahaus Köln</a> für die tolle Location!

<img src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2011/02/leer.jpg" alt="" title="leer" width="500" height="1" class="aligncenter size-full wp-image-5271" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="100" height="76" src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2012/05/CSS12-Publikum-100x76.jpg" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="CSS12 - Publikum" title="CSS12 - Publikum" /></p>Am Freitag und Samstag fand der <a href="http://www.crowdsourcingsummit.de/" target="_blank">Crowdsourcing Summit</a> im <a href="http://koeln.betahaus.de/" target="_blank">betahaus Köln</a> statt und war mit ca. 130 Gästen nicht nur gut besucht - es wurde auch überaus fleißig diskutiert und 'geworkshoppt' (da soll noch einmal jemand sagen, das deutsche Publikum sei eher zurückhaltend). 

<a href="http://www.flickr.com/photos/eveos/7169841846/" title="CrowdsourcingSummit Köln von eveos bei Flickr"><img src="http://farm9.staticflickr.com/8146/7169841846_65f2b29cc9_z.jpg" width="690" height="445" alt="CrowdsourcingSummit Köln"></a> (Foto: <a href="http://www.eveosblog.de/">Henning Stein / eveosblog.de</a> | <a href="http://www.flickr.com/photos/eveos/sets/72157629662810146/">Mehr Fotos vom Crowdsourding Summit von eveos auf flickr</a>)

Den Anfang machte Dr. Clemens Beckmann von der Deutschen Post DHL mit einem Überblick bzw. der Frage, was Communities und Innovationen für die Unternehmensprozesse eines Großkonzerns bedeuten. Im Namen des gesamten Publikums möchte ich hier noch einmal ausdrücklich an unsere Einladung in den Deutsche Post Lego-Raum erinnern ;)

<iframe src="http://player.vimeo.com/video/41411902?color=c9ff23" frameborder="0" width="690" height="388"></iframe>

Die gesammelten Videos der Vorträge und Panels findet ihr <a href="http://www.crowdsourcingblog.de/videoportal/" target="_blank">hier</a>.

Im Verlauf des Tages gaben auch verschiedene Crowdsourcing Plattformbetreiber Einblicke in ihre Arbeit. Auf den Panels am Nachmittag wurden die rechtlichen Aspekte von Crowdsourcing, sowie dessen Verwendung für Kreative und Start-Ups diskutiert. Zum Abschluss des Tages wurde dann noch einmal die Brücke geschlagen zur Fragestellung: Wie verändern sich unsere Arbeitswelten und wieso wird die Arbeit der Zukunft zunehmend fluide? 

<strong>Wer nun noch einmal ganz genau nachlesen möchte - unsere Referenten waren so freundlich, euch ihre Präsentationen zur Verfügung zu stellen: </strong>

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<div id="__ss_12716144" style="width: 595px; text-align: center;"><iframe src="http://www.slideshare.net/slideshow/embed_code/12716144" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no" width="690" height="497"></iframe></div>

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Während wir am Freitag vorrangig den deutschen (und schweizerischen!) Markt beobachtet haben, hat uns am Samstag Ross Dawson bei seinem <a href="http://www.crowdsourcingsummit.de/future-of-crowdsourcing-workshop/" target="_blank">Workshop</a> einen internationalen Überblick zum Thema 'Future of Crowdsourcing' gegeben. Dabei hat Ross nicht nur mit einer via Crowdsourcing erstellten, aufwändig animierten <a href="http://thenextweb.com/conference/talks/video/tP54YNA6AU8" target="_blank">Präsentation</a> beeindruckt. In den nachfolgenden Workshop Sessions wurden Treiber und Kriterien zur Ausprägung von Crowdsourcing in Segmenten wie Produktinnovationen sowie die Auswirkungen auf Themen wie Intellectual Property Rights erarbeitet.

<em>"The choice was undoubtedly partly driven by the economic context in Germany, which still sports a massive trade surplus driven by product excellence, yet its traditional industrial strengths are being challenged by the East. The crossover of these two topics is a particularly pointed one, with apparently a panel discussion on IP at the Summit bringing little clarity on cross-border IP protection. I argue in Getting Results From Crowds that often too great a focus is placed on IP protection to the expense of value creation. However there are real and challenging issues to grapple with in managing IP in crowds. Those that can establish (preferably lightweight) IP governance processes have a solid foundation for using crowds successfully for product development and innovation" </em> - Ross Dawson gegenüber <a href="http://www.crowdsourcing.org/editorial/8-crowd-insights-from-8-crowdsourcing-workshops/14423" target="_blank">Crowdsourcing.org</a> 

Und last but not least: nochmal einen ganz, ganz lieben an das <a href="http://koeln.betahaus.de/" target="_blank">betahaus Köln</a> für die tolle Location!

<img src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2011/02/leer.jpg" alt="" title="leer" width="500" height="1" class="aligncenter size-full wp-image-5271" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bürgerjournalismus &#8211; Erfolgreiche Beispiele contra mangelnde Akzeptanz</title>
		<link>http://www.crowdsourcingblog.de/blog/2012/04/20/burgerjournalismus-erfolgreiche-beispiele-contra-mangelnde-akzeptanz/</link>
		<comments>http://www.crowdsourcingblog.de/blog/2012/04/20/burgerjournalismus-erfolgreiche-beispiele-contra-mangelnde-akzeptanz/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 15:43:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Pelzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Crowdsourcing Case Studies]]></category>
		<category><![CDATA[Hintergründe & Entwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[<p><img width="100" height="78" src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2012/04/HuffPost-100x78.png" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="HuffPost" title="HuffPost" /></p>Dank Web 2.0 ist der User schon lange nicht mehr bloßer Rezipient - er kann auch aktiv als Sender und Ersteller von Inhalten in Erscheinung treten, ganz egal an welchem Ort er sich befindet. Ob per privaten Blog oder reinem Microjournalismus via Twitter: jeder hat heutzutage die Möglichkeit, interessante Dinge des Lebens zu dokumentieren und darüber zu berichten. So sind es nicht mehr nur die Journalisten und Redakteure von Zeitungen, denen Gehör geschenkt wird, sondern auch ganz normalen Menschen ohne fundierte journalistische Ausbildung, die sich Tag für Tag im Aufmerksamkeitsradius der Allgemeinheit bewegen. Ob nun Bürgerjournalisten oder Leserreporter - die Einbindung von den Menschen auf der Straße wird immer mehr zum festen Bestandteil von Zeitungen und Verlagen. Doch wie sieht es mit der Qualität dieser "bürgerlich aggregierten" Inhalte aus?

<strong>HuffingtonPost profitiert von Leserreportern </strong>

Die <a href="http://www.huffingtonpost.com/" target="_blank">HuffingtonPost</a> ist das erfolgreichste Beispiel für die Kombination aus festangestellten, bezahlten Journalisten und den sogenannten Bürgerreportern. 2005 von Arianna Huffington gegründet und im Februar 2011 für über 315 Millionen US-Dollar von AOL übernommen, konnte die HuffingtonPost erstmals im Juni desselben Jahres mit 35,5 Millionen eindeutigen Besuchern (Unique User) die New York Times in Sachen Online-Traffic überholen (33,6 Millionen UU, Quelle: Comscore). Der Grund für diesen Erfolg liegt zu einem Großteil bei den Bürgerreportern. Diese arbeiten meist unbezahlt und stellen täglich hunderte Artikel auf der Seite huffingtonpost.com ein. Die Themenvielfalt reicht dabei von politischen Ereignissen über Sport bis hin zu Spartenthemen wie Hochzeit oder Deko.

<img class="aligncenter size-full wp-image-12592" title="HuffPost" src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2012/04/HuffPost.png" alt="" width="690" height="544" />

Bei diesem Modell profitieren beide Parteien: die HuffingtonPost hat durch die Bürgerreporter auf der einen Seite dauerhaft neue Inhalte, die zeitunabhängig und vor allem kostengünstig jeden Tag veröffentlich werden. Durch die rege Teilnahme werden des Öfteren auch exklusive Meldungen (sog. "Scoops") veröffentlicht, lange bevor die traditionelle Medien darüber berichten. Den Bürgerreportern hingegen wird eine Plattform mit enormer Reichweite geboten, auf der sie sich durch ihre Texte und Artikel präsentieren und dadurch User und interessierte Leser auf ihre eigene Seite lenken können. Neben der US-Version gibt es bereits Ableger der HuffingtonPost in England, Kanada und Frankreich. Arianna Huffington gab im Januar 2012 bekannt, dass man noch dieses Jahr auch in Deutschland starten wolle, ohne konkrete Ziele und Partner zu nennen.

<strong>Mangelnde Akzeptanz in Deutschland </strong>

Ob das Geschäftsmodell hierzulande ebenso erfolgreich werden wird, wie in Übersee ist bisher fraglich. Zum einen natürlich, weil der deutsche Markt und damit auch die Zahl der vorhandenen, in Frage kommenden Bürgerreporter um einiges geringer ist als in Amerika. Auch wenn es in Deutschland eine Hand voll Möglichkeiten gibt, Inhalte als Leser einzubringen (z.B. als <a href="http://www.bild.de/news/leserreporter/leserreporter/home-15682146.bild.html" target="_blank">Leserreporter der BILD</a>), so richtig akzeptiert scheint der Bürgerjournalismus noch nicht so sein. Ein oftmals zitierter Kritikpunkt sind die fehlenden journalistischen Fundamente der Bürger, die man ohne eine entsprechende Ausbildung nur schwer erlangt. Werner D’Inka, deutscher Journalist und Herausgeber der FAZ, brachte 2010 bei einem Kongress zum Bürgerjournalismus den Vergleich, dass man auch keine Häuser von einem Bürgerarchitekten bauen lassen würde. Man sieht: Hierbei ist ein deutliches Umdenken von Nöten.

Denn der Bürgerjournalismus soll nicht den alt bewährten Qualitätsjournalismus verdrängen oder ersetzen - auf Dauer würden die teils großen, teils geringen Unterschiede in Sachen Fertigkeiten und journalistischen Handeln deutlich. Die von Bürgerreporter erbrachten Inhalten sollten vielmehr als Ergänzung zum eigentlichen Content dienen und diesen mit Zusatzinformationen anreichern. Schließlich sind die Bürger deutlich näher an der Zielgruppe, als die berichtenden Redakteure in den Verlagshäusern.

<strong>Ein unerforschtes Gebiet, bei dem Aufklärungsbedarf besteht </strong>

Neben der mangelnden Akzeptanz fehlt es aktuell zudem noch an einem funktionierenden Bezahlsystem, um qualitativ hochwertigen Bürgerjournalismus dauerhaft fördern und dadurch attraktiv gestalten zu können. Dies trifft sowohl für den deutschen, als auch amerikanischen Markt zu. Durch eine entsprechende Bezahlung würden Inhalte von Bürgerreportern einen neuen Stellenwert bekommen und ebenso an Ansehen gewinnen, da es dadurch mehr als kostenlose Arbeit wäre. Ebenso umginge man damit Klagen wie die des Publizisten Jonathan Tasini. Dieser verklagte die HuffingtonPost auf über 115 Millionen-Dollar Schadensersatz, weil er für seine 216 Artikel kein Geld bekommen hatte und sich die Seite aufgrund der hohen Werbeeinnahmen an seinen Inhalten bereicherte habe, ohne etwas davon an die Autoren abzugeben. Auch wenn das Urteil nach wie vor aussteht, dieses Beispiel zeigt deutlich, dass es der Bürgerjournalismus ein Gebiet ist, bei dem (Auf-)klärungsbedarf herrscht.

<img class="aligncenter size-full wp-image-5271" title="leer" src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2011/02/leer.jpg" alt="" width="500" height="1" />

Dieser Artikel kann auf <a href="https://www.dieredaktion.de/publicContent/showArticle/2531721416" target="_blank">DieRedaktion.de </a>erworben werden.

<a href="https://www.dieredaktion.de/publicContent/showArticle/2531721416"><img class="alignleftsize-thumbnail wp-image-12436" title="logo_dieredaktion" src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2012/03/logo_dieredaktion-173x52.png" alt="" width="173" height="52" /></a>

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			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="100" height="78" src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2012/04/HuffPost-100x78.png" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="HuffPost" title="HuffPost" /></p>Dank Web 2.0 ist der User schon lange nicht mehr bloßer Rezipient - er kann auch aktiv als Sender und Ersteller von Inhalten in Erscheinung treten, ganz egal an welchem Ort er sich befindet. Ob per privaten Blog oder reinem Microjournalismus via Twitter: jeder hat heutzutage die Möglichkeit, interessante Dinge des Lebens zu dokumentieren und darüber zu berichten. So sind es nicht mehr nur die Journalisten und Redakteure von Zeitungen, denen Gehör geschenkt wird, sondern auch ganz normalen Menschen ohne fundierte journalistische Ausbildung, die sich Tag für Tag im Aufmerksamkeitsradius der Allgemeinheit bewegen. Ob nun Bürgerjournalisten oder Leserreporter - die Einbindung von den Menschen auf der Straße wird immer mehr zum festen Bestandteil von Zeitungen und Verlagen. Doch wie sieht es mit der Qualität dieser "bürgerlich aggregierten" Inhalte aus?

<strong>HuffingtonPost profitiert von Leserreportern </strong>

Die <a href="http://www.huffingtonpost.com/" target="_blank">HuffingtonPost</a> ist das erfolgreichste Beispiel für die Kombination aus festangestellten, bezahlten Journalisten und den sogenannten Bürgerreportern. 2005 von Arianna Huffington gegründet und im Februar 2011 für über 315 Millionen US-Dollar von AOL übernommen, konnte die HuffingtonPost erstmals im Juni desselben Jahres mit 35,5 Millionen eindeutigen Besuchern (Unique User) die New York Times in Sachen Online-Traffic überholen (33,6 Millionen UU, Quelle: Comscore). Der Grund für diesen Erfolg liegt zu einem Großteil bei den Bürgerreportern. Diese arbeiten meist unbezahlt und stellen täglich hunderte Artikel auf der Seite huffingtonpost.com ein. Die Themenvielfalt reicht dabei von politischen Ereignissen über Sport bis hin zu Spartenthemen wie Hochzeit oder Deko.

<img class="aligncenter size-full wp-image-12592" title="HuffPost" src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2012/04/HuffPost.png" alt="" width="690" height="544" />

Bei diesem Modell profitieren beide Parteien: die HuffingtonPost hat durch die Bürgerreporter auf der einen Seite dauerhaft neue Inhalte, die zeitunabhängig und vor allem kostengünstig jeden Tag veröffentlich werden. Durch die rege Teilnahme werden des Öfteren auch exklusive Meldungen (sog. "Scoops") veröffentlicht, lange bevor die traditionelle Medien darüber berichten. Den Bürgerreportern hingegen wird eine Plattform mit enormer Reichweite geboten, auf der sie sich durch ihre Texte und Artikel präsentieren und dadurch User und interessierte Leser auf ihre eigene Seite lenken können. Neben der US-Version gibt es bereits Ableger der HuffingtonPost in England, Kanada und Frankreich. Arianna Huffington gab im Januar 2012 bekannt, dass man noch dieses Jahr auch in Deutschland starten wolle, ohne konkrete Ziele und Partner zu nennen.

<strong>Mangelnde Akzeptanz in Deutschland </strong>

Ob das Geschäftsmodell hierzulande ebenso erfolgreich werden wird, wie in Übersee ist bisher fraglich. Zum einen natürlich, weil der deutsche Markt und damit auch die Zahl der vorhandenen, in Frage kommenden Bürgerreporter um einiges geringer ist als in Amerika. Auch wenn es in Deutschland eine Hand voll Möglichkeiten gibt, Inhalte als Leser einzubringen (z.B. als <a href="http://www.bild.de/news/leserreporter/leserreporter/home-15682146.bild.html" target="_blank">Leserreporter der BILD</a>), so richtig akzeptiert scheint der Bürgerjournalismus noch nicht so sein. Ein oftmals zitierter Kritikpunkt sind die fehlenden journalistischen Fundamente der Bürger, die man ohne eine entsprechende Ausbildung nur schwer erlangt. Werner D’Inka, deutscher Journalist und Herausgeber der FAZ, brachte 2010 bei einem Kongress zum Bürgerjournalismus den Vergleich, dass man auch keine Häuser von einem Bürgerarchitekten bauen lassen würde. Man sieht: Hierbei ist ein deutliches Umdenken von Nöten.

Denn der Bürgerjournalismus soll nicht den alt bewährten Qualitätsjournalismus verdrängen oder ersetzen - auf Dauer würden die teils großen, teils geringen Unterschiede in Sachen Fertigkeiten und journalistischen Handeln deutlich. Die von Bürgerreporter erbrachten Inhalten sollten vielmehr als Ergänzung zum eigentlichen Content dienen und diesen mit Zusatzinformationen anreichern. Schließlich sind die Bürger deutlich näher an der Zielgruppe, als die berichtenden Redakteure in den Verlagshäusern.

<strong>Ein unerforschtes Gebiet, bei dem Aufklärungsbedarf besteht </strong>

Neben der mangelnden Akzeptanz fehlt es aktuell zudem noch an einem funktionierenden Bezahlsystem, um qualitativ hochwertigen Bürgerjournalismus dauerhaft fördern und dadurch attraktiv gestalten zu können. Dies trifft sowohl für den deutschen, als auch amerikanischen Markt zu. Durch eine entsprechende Bezahlung würden Inhalte von Bürgerreportern einen neuen Stellenwert bekommen und ebenso an Ansehen gewinnen, da es dadurch mehr als kostenlose Arbeit wäre. Ebenso umginge man damit Klagen wie die des Publizisten Jonathan Tasini. Dieser verklagte die HuffingtonPost auf über 115 Millionen-Dollar Schadensersatz, weil er für seine 216 Artikel kein Geld bekommen hatte und sich die Seite aufgrund der hohen Werbeeinnahmen an seinen Inhalten bereicherte habe, ohne etwas davon an die Autoren abzugeben. Auch wenn das Urteil nach wie vor aussteht, dieses Beispiel zeigt deutlich, dass es der Bürgerjournalismus ein Gebiet ist, bei dem (Auf-)klärungsbedarf herrscht.

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Dieser Artikel kann auf <a href="https://www.dieredaktion.de/publicContent/showArticle/2531721416" target="_blank">DieRedaktion.de </a>erworben werden.

<a href="https://www.dieredaktion.de/publicContent/showArticle/2531721416"><img class="alignleftsize-thumbnail wp-image-12436" title="logo_dieredaktion" src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2012/03/logo_dieredaktion-173x52.png" alt="" width="173" height="52" /></a>

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		</item>
		<item>
		<title>Future of Crowdsourcing Workshop am Samstag, den 28. April im betahaus Köln</title>
		<link>http://www.crowdsourcingblog.de/blog/2012/04/15/future-of-crowdsourcing-workshop-am-samstag-den-28-april-im-betahaus-koln/</link>
		<comments>http://www.crowdsourcingblog.de/blog/2012/04/15/future-of-crowdsourcing-workshop-am-samstag-den-28-april-im-betahaus-koln/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Apr 2012 20:04:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Pelzer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Newsticker]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.crowdsourcingblog.de/?p=12574</guid>
		<description><![CDATA[<p><img width="100" height="48" src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2012/04/Crowdsourcing-Summit-100x48.png" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="Crowdsourcing Summit" title="Crowdsourcing Summit" /></p>Als Teil des <a href="http://www.crowdsourcingsummit.de" target="_blank">Crowdsourcing Summit 2012</a> wird der Australische Zukunftsforscher Ross Dawson am 28. April im betahaus Köln einen dreistündigen Intensivworkshop zum Thema 'The Future of Crowdsourcing' geben. Tickets können für 59,00 Euro <a href="http://www.crowdsourcingsummit.de/future-of-crowdsourcing-workshop/" target="_blank">hier</a> bestellt werden und inkludieren das aktuelle Buch 'Getting Results from Crowds'. Studenten können auf Anfrage ermäßigte Tickets (39,00 Euro) beziehen.

<img class="aligncenter size-full wp-image-12575" title="Crowdsourcing Summit" src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2012/04/Crowdsourcing-Summit.png" alt="" width="690" height="332" />

<strong>Future of Crowdsourcing</strong>

This highly interactive and participatory workshop will explore the future of crowdsourcing. Led by Ross Dawson, futurist and author of Getting Results From Crowds, the workshop will delve into:
<ul>
	<li>The future for crowdsourcing services and platforms</li>
	<li>New areas that crowdsourcing will be applied to</li>
	<li>The implications for the future of work</li>
	<li>The implications for the future of organizations</li>
	<li>How language-specific (e.g. German, French, Japanese) crowdsourcing platforms will evolve</li>
	<li>Future of crowd funding</li>
</ul>
<div><img class="aligncenter size-full wp-image-5271" title="leer" src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2011/02/leer.jpg" alt="" width="500" height="1" /></div>

<div><img class="aligncenter size-full wp-image-5271" title="leer" src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2011/02/leer.jpg" alt="" width="500" height="1" /></div>

<iframe width="690" height="381" src="http://www.youtube.com/embed/frunZ-XGOQo" frameborder="0" allowfullscreen></iframe>

<div><img class="aligncenter size-full wp-image-5271" title="leer" src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2011/02/leer.jpg" alt="" width="500" height="1" /></div>

<strong>Agenda</strong>
The workshop will be highly participatory and shaped by the attendees, including elements of bar camp and unconference style events. As such there will not be a firm agenda for the workshop, but it is likely to include the following elements:

<strong>Presentation of frameworks and discussion</strong>

Current crowdsourcing landscape
Future crowdsourcing landscape
Future of work and organizations
Future of crowdfunding

<strong>Breakout discussions</strong>
Attendees select and participate in their preferred discussion topics

<strong>Participant feedback</strong>
Share results of breakout discussions, identify key issues across the topics discussed by the group

<strong>Case studies</strong>
Participants share their own case studies of crowdsourcing experiences, and groups identify the implications for the future of crowdsourcing.

<strong>Summarise findings and opinions</strong>
Participants bring together the discussions from the workshop to capture key findings and views. Collate contribution to the Future of Crowds project.

<strong>Workshop outputs</strong>
Workshop outputs created by the participants in this and other similar workshops held around the world will be shared on the Future of Crowds website and be used as part of global contributions in creating the second edition of Getting Results From Crowds.

____________________________________________________________________________________________________
<img class="alignleft size-full wp-image-12576" title="rossdawson" src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2012/04/rossdawson.png" alt="" width="120" height="180" />



Ross Dawson is globally recognized as a leading futurist, keynote speaker at worldwide conferences and entrepreneur on business strategy. He is Founding Chairman of four companies, including the leading future research &amp; strategy firm Future Exploration Network and best-selling author of books, e.g. Living Networks, which foresaw the social networking revolution. His blog Trends in the Living Networks is ranked as one of the top business blogs worldwide. Recently he published Getting Results from Crowds. Ross’s frequent media appearances include CNN, Bloomberg TV, SkyNews and Today.

____________________________________________________________________________________________________

<div><img class="aligncenter size-full wp-image-5271" title="leer" src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2011/02/leer.jpg" alt="" width="500" height="1" /></div>

<div><img class="aligncenter size-full wp-image-5271" title="leer" src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2011/02/leer.jpg" alt="" width="500" height="1" /></div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img width="100" height="48" src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2012/04/Crowdsourcing-Summit-100x48.png" class="attachment-post-thumbnail wp-post-image" alt="Crowdsourcing Summit" title="Crowdsourcing Summit" /></p>Als Teil des <a href="http://www.crowdsourcingsummit.de" target="_blank">Crowdsourcing Summit 2012</a> wird der Australische Zukunftsforscher Ross Dawson am 28. April im betahaus Köln einen dreistündigen Intensivworkshop zum Thema 'The Future of Crowdsourcing' geben. Tickets können für 59,00 Euro <a href="http://www.crowdsourcingsummit.de/future-of-crowdsourcing-workshop/" target="_blank">hier</a> bestellt werden und inkludieren das aktuelle Buch 'Getting Results from Crowds'. Studenten können auf Anfrage ermäßigte Tickets (39,00 Euro) beziehen.

<img class="aligncenter size-full wp-image-12575" title="Crowdsourcing Summit" src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2012/04/Crowdsourcing-Summit.png" alt="" width="690" height="332" />

<strong>Future of Crowdsourcing</strong>

This highly interactive and participatory workshop will explore the future of crowdsourcing. Led by Ross Dawson, futurist and author of Getting Results From Crowds, the workshop will delve into:
<ul>
	<li>The future for crowdsourcing services and platforms</li>
	<li>New areas that crowdsourcing will be applied to</li>
	<li>The implications for the future of work</li>
	<li>The implications for the future of organizations</li>
	<li>How language-specific (e.g. German, French, Japanese) crowdsourcing platforms will evolve</li>
	<li>Future of crowd funding</li>
</ul>
<div><img class="aligncenter size-full wp-image-5271" title="leer" src="http://www.crowdsourcingblog.de/wp-content/uploads/2011/02/leer.jpg" alt="" width="500" height="1" /></div>

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<strong>Agenda</strong>
The workshop will be highly participatory and shaped by the attendees, including elements of bar camp and unconference style events. As such there will not be a firm agenda for the workshop, but it is likely to include the following elements:

<strong>Presentation of frameworks and discussion</strong>

Current crowdsourcing landscape
Future crowdsourcing landscape
Future of work and organizations
Future of crowdfunding

<strong>Breakout discussions</strong>
Attendees select and participate in their preferred discussion topics

<strong>Participant feedback</strong>
Share results of breakout discussions, identify key issues across the topics discussed by the group

<strong>Case studies</strong>
Participants share their own case studies of crowdsourcing experiences, and groups identify the implications for the future of crowdsourcing.

<strong>Summarise findings and opinions</strong>
Participants bring together the discussions from the workshop to capture key findings and views. Collate contribution to the Future of Crowds project.

<strong>Workshop outputs</strong>
Workshop outputs created by the participants in this and other similar workshops held around the world will be shared on the Future of Crowds website and be used as part of global contributions in creating the second edition of Getting Results From Crowds.

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Ross Dawson is globally recognized as a leading futurist, keynote speaker at worldwide conferences and entrepreneur on business strategy. He is Founding Chairman of four companies, including the leading future research &amp; strategy firm Future Exploration Network and best-selling author of books, e.g. Living Networks, which foresaw the social networking revolution. His blog Trends in the Living Networks is ranked as one of the top business blogs worldwide. Recently he published Getting Results from Crowds. Ross’s frequent media appearances include CNN, Bloomberg TV, SkyNews and Today.

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